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Federer zeigt völlig verschiedene Gesichter

Nach einer kuriosen sportlichen Achterbahnfahrt erreicht Roger Federer am ATP-Turnier von Dubai doch noch die Viertelfinals.

Spätstarter: Roger Federer gab in allen drei Sätzen jeweils sein erstes Servicegame ab.
Spätstarter: Roger Federer gab in allen drei Sätzen jeweils sein erstes Servicegame ab.
AFP
Überraschend stark: Radek Stepanek, Nummer 48 der Welt.
Überraschend stark: Radek Stepanek, Nummer 48 der Welt.
Keystone
Im Vorwärtsgang: Federer beim Volley am Netz.
Im Vorwärtsgang: Federer beim Volley am Netz.
AFP
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Roger Federer musste in seiner Achtelfinapartie gegen den 35-jährigen Radek Stepanek gleich im allerersten Game seinen Aufschlag abgeben. Mit drei Breaks bog er dieses Missgeschick aber gerade und sicherte sich den Startsatz mit 6:2. Dann war es für lange Zeit vorbei mit der Souveränität.

Der zweite Durchgang begann ebenfalls mit einem Servicedurchbruch für Stepanek und einer Schwächephase von Federer. Dies führte dazu, dass der Aussenseiter bei 5:4 zum Satzausgleich servieren konnte. Er hielt dem Druck jedoch nicht stand und gab seinen Service zum vierten Mal ab. So kam es zum Tiebreak, in dem sich Federer viel zu viele leichte Fehler leistete und deshalb in den Entscheidungssatz musste.

Und dort wackelte der Aufschlag des Schweizers schon wieder. Federer gab erst seinen Service ab und geriet dann mit 0:2 ins Hintertreffen. Nun aber fing er sich und schaffte mit fünf Games am Stück die Wende. Erst bei 5:2 und eigenem Aufschlag zeigte er wieder Schwächen, korrigierte den Aufschglagverlust jedoch mit dem entscheidenden Break. Am Ende hiess es 6:2, 6:7, 6:3 für den Favoriten, der gegen Stepanek seit 2008 nicht mehr verloren hat.

In den Viertelfinals trifft Federer auf den Tschechen Lukas Rosol (ATP 49), der den Russen Dimitri Tursunow (ATP 29) in zwei Sätzen bezwang. Danach könnte es zum Duell mit dem topgesetzten Serben Novak Djokovic (ATP 2) kommen.

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