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Federer steht in den Achtelfinals

Roger Federer überzeugt am Australian Open in Melbourne weiter. Gegen Bernard Tomic gewann der Baselbieter ein hochklassiges Spiel 6:4, 7:6, 6:1.

Defensivqualitäten: Roger Federer stellte seine hervorragende Beinarbeit unter Beweis.
Defensivqualitäten: Roger Federer stellte seine hervorragende Beinarbeit unter Beweis.
Keystone
Unterstützung: Die australischen Fans unterstützten ihren letzten Verbliebenen Landsmann. Hier vor der grossen Leinwand bei der Rod-Laver-Arena.
Unterstützung: Die australischen Fans unterstützten ihren letzten Verbliebenen Landsmann. Hier vor der grossen Leinwand bei der Rod-Laver-Arena.
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Federers Achtelfinalgegner: Der 22-jährige Kanadier Milos Raonic (ATP 15).
Federers Achtelfinalgegner: Der 22-jährige Kanadier Milos Raonic (ATP 15).
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Die Vorentscheidung führte Roger Federer nach etwas weniger als anderthalb Stunden herbei. Der 20-jährige Bernard Tomic (ATP 43) spielte sein bestes Tennis und griff im zweiten Durchgang beim Stand von 5:3 im Tiebreak und eigenem Aufschlag nach dem Satzausgleich. Im längsten und besten Ballwechsel der gesamten Partie (28 Schläge) gelang Federer aber das Minibreak zum 4:5. Mit vier Punktgewinnen hintereinander sicherte er sich so den zweiten Satz. Und weniger als zehn Minuten später führte Federer auch im dritten Satz mit 3:0. Der Baselbieter selbst wusste nach der Partie um die Bedeutung des Tiebreaks, wie er gegenüber dem SRF sagte: «Das Tiebreak war die Folge der vielen ausgelassenen Chancen im zweiten Satz. Im Nachhinein kann ich sagen, dass das wohl die Schlüsselszene war.»

Bernard Tomic, der mit einer 10:0-Siegbilanz in dieses Schlagerspiel der 3. Runde stieg, spielte eindeutig stärker als vor einem Jahr im Achtelfinal, als er gegen Federer 4:6, 2:6, 2:6 verloren hatte. «Er ist viel reifer geworden und hat heute sehr offensiv gespielt», gab Federer zu Protokoll. Aber auch der 31-jährige Schweizer spielte stärker. Hätte er in den ersten beiden Sätzen nicht bloss eine seiner zehn Break-Möglichkeiten genutzt, hätte das Resultat ähnlich deutlich ausfallen können wie vor zwölf Monaten. Vor allem in der Defensive überzeugte Federer: «Ich musste viel arbeiten und bin froh, dass ich mich so gut bewegt habe.» An Ende dauerte die Partie wiederum weniger als zwei Stunden. Tomic strich nach dem frühen 0:3-Rückstand im dritten Satz die Segel und resignierte, ehe Federer nach 118 Minuten den Sack zu machte.

Das nächste Talent wartet

In den Achtelfinals trifft Roger Federer am Montag auf einen weiteren Newcomer, den 22-jährigen Kanadier Milos Raonic (ATP 15). Raonic setzte sich gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber in drei Sätzen durch (7:6, 6:3, 6:4). Federer und Raonic standen sich in der letzten Saison dreimal gegenüber, alle drei Partien in Indian Wells, Madrid und Halle gewann der Schweizer, aber immer holte der Kanadier einen Satz. In Madrid und Halle fiel die Entscheidung jeweils erst im Tiebreak des dritten Satzes.

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