Zum Hauptinhalt springen

Federer souverän im Halbfinal

Im Viertelfinal von Madrid zeigte sich Roger Federer in alter Frische und gewann gegen Jungstar Juan Martín Del Potro mit 6:3, 6:3.

Greift nach dem ersten (!) Masters-Series-Titel der Saison: Roger Federer steht in Madrid im Halbfinal.
Greift nach dem ersten (!) Masters-Series-Titel der Saison: Roger Federer steht in Madrid im Halbfinal.
Keystone

Juan Martin Del Potro, der Aufsteiger der zweiten Saisonhälfte, blieb gegen Federer chancenlos. Die Partie dauerte lediglich 86 Minuten. Federer schaffte Breaks zum 5:3 im ersten sowie zum 3:2 und 6:3 im zweiten Satz. Die ersten zwei Breaks besiegelte der 20- jährige Argentinier mit Doppelfehlern gleich selber. Federer kam in fünf der neun Aufschlagspiele Del Potros zu Breakbällen (total 9). Federer dagegen musste nur eine Breakmöglichkeit abwehren. Bei 5:3 im ersten Satz gelang ihm das mit einem Servicewinner souverän.

«Ich fühlte mich ausgezeichnet», meinte Federer hinterher, «mir gelang ein ausgezeichneter Match.» Auch Del Potros Fortschritte fielen Federer auf, obwohl dem jungen Argentinier auch beim dritten Meeting mit dem fünfmaligen Wimbledonsieger kein Satzgewinn gelang. Federer: «Del Potro hat das Zeug, ein Grosser zu werden. Ich hoffe, ich sehe ihn in Schanghai wieder.»

Sollte sich Juan Martin Del Potro für das Saisonfinale der besten acht qualifizieren, dann wohl auf Kosten von Stanislas Wawrinka, der in Madrid weiter an Terrain eingebüsst hat. In der Tat präsentiert sich für Del Potro die Ausgangslage vor den letzten beiden Turnieren vielversprechend. In Madrid hat er die ärgsten Verfolger James Blake, Stanislas Wawrinka und Fernando Gonzalez weiter distanziert. Seit Wimbledon gewann Del Potro vier Turniere und 32 von 35 Einzeln. In der ersten Saisonhälfte war er wegen Rückenproblemen nicht in Schwung gekommen.

Nach den überzeugenden Siegen gegen Stepanek, Tsonga und Del Potro steigt Federer als heissester Anwärter auf den Turniersieg ins Madrider Final-Wochenende. Nur gegen Radek Stepanek hat Federer bislang ein Aufschlagspiel abgegeben. Federer: «Wenn ich nicht gebreakt werde, bin ich immer zufrieden mit meinem Spiel.»

Gegen Andy Murray im Halbfinal muss Federer indessen aufpassen. Gegen den 21-jährigen Schotten hat er schon zweimal verloren (bei zwei Siegen), zuletzt im März in Dubai in der 1. Runde. Auch Murray präsentierte sich in den Viertelfinals beim 6:2, 6:2 über Gael Monfils in einer glänzenden Verfassung.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch