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Federer siegt dank Tie-Breaks - Bohli ohne Chance

Roger Federer gewinnt im Achtelfinal an den Swiss Indoors in Basel gegen den Finnen Jarkko Nieminen mit 7:6 (8:6), 7:6 (7:1). Stéphane Bohli unterlag hingegen dem Argentinier Juan Martin Del Potro 3:6, 3:6.

Pressekonferenz mit Roger Federer: Ob er sich gegen Jarkko Nieminen in Gefahr gesehen hat.

Roger Federer setzte sich dank starkem Tie-Break durch. In der Reprise des Vorjahres-Finals musste der Weltranglisten-Zweite gegen Jarkko Nieminen (Fi) harten Widerstand brechen, siegte letztlich aber 7:6 (8:6), 7:6 (7:1).

Nach zehn Duellen gegen den finnischen Linkshänder lautet die Satzbilanz nun 20:0 zugunsten Federers. Am Donnerstag wäre das makellose Verhältnis aber fast getrübt worden: Im Startsatz hatte Nieminen bei 5:3 und Aufschlag Federers zwei Satzbälle, später bei eigenem Aufschlag 5:4, 30:0 und hatte später in der Kurzentscheidung bei 5:4 die Möglichkeit, auszuservieren, ehe er aber leichte Nervenschwächen zeigte, während Federer gewohnt cool blieb und keine Fehler mehr machte.

Nächster Gegner des Baselbieters, der den Matchball nach 95 Minuten mit einem sehenswerten Stopball verwertete, ist am Freitag Simone Bolelli. Gegen den 23-jährigen Italiener hat Federer noch nie gespielt.

Klare Niederlage für Bohli

Nach seinem feinen Erstrunden-Sieg gegen José Acasuso blieb der Genfer Stéphane Bohli in der 2. Runde der Davidoff Swiss Indoors chancenlos und verlor in 66 Minuten. Juan Martin Del Potro, viermaliger Turniersieger dieses Jahres, war vor allem beim Aufschlag völlig ungefährdet. Del Potro gab bei eigenem Service nur zehn von 47 Punkten ab.

In den beiden Partien gegen die Schweizer George Bastl und Bohli gab er total nur zwölf Games ab. In der nächsten Runde wird es für den Masters-Aspiranten aus Tandil zweifelsohne etwas schwieriger: Sein Widersacher ist der Russe Igor Andrejew, der immerhin Jürgen Melzer und Philipp Kohlschreiber bezwungen hat.

Nalbandian und Blake mit einigen Problemen

Der als Nummer 2 gesetzte David Nalbandian setzte sich gegen den belgischen Qualifier Kristof Vliegen mit 6:4, 5:7, 7:6 (7:4) durch und trifft nun auf einen weiteren Spieler aus der Qualifikation, Benjamin Becker. Der Argentinier Nalbandian ist zwar derzeit noch die Nummer 8 in der ATP-Tour, kann aber jeden Punkt gut gebrauchen, denn, wenn ihm in der nächsten Woche die Punkte seines Turniersiegs in Paris-Bercy aus der Wertung fallen, droht ihm der Fall aus den Top 20.

James Blake, die Turniernummer 4, nährte seine Hoffnungen auf eine Masters-Qualifikation mit einem 6:7, 6:2, 6:4-Erfolg gegen Oscar Hernandez. Der Viertelfinal-Gegner des Afro-Amerikaners in Basel ist der spanische Linkshänder Feliciano Lopez.

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