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Federer siegt als Kanarienvogel

Roger Federer hat am ATP-Turnier von Dubai die Achtelfinals erreicht. Der Baselbieter setzte sich gegen den Inder Somdev Devvarman 6:3, 6:4 durch.

In 76 Minuten in die Achtelfinals: Roger Federer (ATP 2).
In 76 Minuten in die Achtelfinals: Roger Federer (ATP 2).
Keystone

Das Siegen wurde Roger Federer jedoch nicht leicht gemacht. Somdev Devvarman (ATP 79), Goldmedaillengewinner an den Asienspielen und den Commonwealth Games, hielt bis Mitte des zweiten Satzes gut mit. Beim einzigen Break im ersten Satz profitierte Federer vom ersten Doppelfehler des Inders ausgerechnet beim Breakball. Im zweiten Satz boten sich Devvarman, der bis vor zwei Jahren College-Tennis in den USA spielte und mehrmals Meister wurde, zwei Breakmöglichkeiten für eine 3:2-Führung.

«Es war kein einfaches Spiel, ich hatte gehofft, mit weniger Aufwand zum Sieg zu kommen», meinte Federer, der in einem kanariengelben Shirt antrat. Nach Devvarmans Breakmöglichkeiten schaltete der Schweizer aber einen Gang hoch: Er gewann vier der letzten fünf Games und nahm dem Finalisten von Johannesburg noch zweimal den Aufschlag ab. Mit Blick auf das grosse Bild ist es in Dubai wichtig, in den ersten Runden nicht viel Substanz zu verschwenden. Der Final wird bereits am Samstag gespielt; Ruhetage gibt es keine mehr.

Auch Djokovic weiter

«Es ist nie einfach, an aufeinanderfolgenden Tagen zu spielen - speziell wenn man vorher ein paar Wochen lang nicht mehr gespielt hat», sagte Federer. Am Mittwoch trifft er in den Achtelfinals erstmals auf den Spanier Marcel Granollers (ATP 53), der nach drei Erstrundenniederlagen in Serie überraschend Dimitri Tursunow, letzte Woche Halbfinalist in Marseille, 6:1, 6:3 besiegte.

Einen guten Start erwischte auch Novak Djokovic (ATP 3), der wie Federer erstmals seit Melbourne wieder im Einsatz stand. Der Serbe gewann das heikle Startspiel gegen Michael Llodra (ATP 28), den besten nichtgesetzten Spieler, mit 6:3, 6:3. Djokovic hat die letzten beiden Austragungen des Turniers von Dubai in Abwesenheit Federers jeweils für sich entschieden.

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