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Federer schiesst sich in Kalifornien ein

Dem Melbourne-Sieger gelingt der Start in Indian Wells vor 16'000 Zuschauern ideal – wie zuvor auch Djokovic und Nadal.

Müheloser Auftakt: Roger Federer schlug Stéphane Robert 6:2, 6:1. Video: Tamedia/Reuters

Nach nur 51 Minuten verwandelte Roger Federer an diesem herrlich warmen kalifornischen Sonntagabend und unter vollem Mond den ersten Matchball. 6:2, 6:1 schlug er den Franzosen Stéphane Robert (ATP 81), der zwar nur 15 Monate älter ist, an diesem Abend aber gegenüber ihm wirkte wie ein Clubspieler in einem Seniorenturnier. «Ich hatte aber Respekt gehabt vor ihm, weil ich nicht wusste, wie er spielt», sagte Federer, der zuletzt in Dubai gegen einen Qualifikanten (Jewgeni Donskoi) überraschend früh ausgeschieden war.

Gewinnt gegen den 15 Monate älteren Franzosen: Roger Federer. (12. März 2017)
Gewinnt gegen den 15 Monate älteren Franzosen: Roger Federer. (12. März 2017)
Paul Buck, Keystone
«Ich hatte aber Respekt gehabt vor ihm, weil ich nicht wusste, wie er spielt»: Roger Federer. (12. März 2017)
«Ich hatte aber Respekt gehabt vor ihm, weil ich nicht wusste, wie er spielt»: Roger Federer. (12. März 2017)
Mark J. Terrill, Keystone
Die 16'000 Zuschauer in Indian Wells unterstützen Federer mit Sprechchören. (12. März 2017)
Die 16'000 Zuschauer in Indian Wells unterstützen Federer mit Sprechchören. (12. März 2017)
Mark J. Terrill, Keystone
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«Ich war letztes Jahr unglücklich, dass ich dieses Turnier auslassen musste. Umso schöner ist es für mich, nun zurück zu sein», sagte Federer zu den 16'000 Zuschauern, die ihn umjubelten und mit Sprechchören anfeuerten. Er dankte es mir einer feinen Leistung, schlug nach etwas verhaltenem Anfang Winner aus allen Lagen. «Ich wurde immer lockerer, bewegte mich gut und spielte aggressiv», freute er sich.

Djokovic und Nadal weiter

Neben ihm erreichten in der enorm stark besetzten unteren Tableauhälfte auch praktisch alle anderen Favoriten die Sechzehntelfinals, darunter Novak Djokovic und Rafael Nadal. Dieses Trio hat 12 der letzten 13 Titel in Indian Wells gewonnen, steht sich aber dieses Jahr vor den Halbfinals irgendwann selber im Weg, sofern sie weitersiegen.

Schon am Dienstag kommt es zu Schlagerpartien: Federer trifft auf den starken Amerikaner Steve Johnson (ATP 27), Djokovic auf Del Potro, Nadal auf Verdasco, dazu stehen sich im reizvollen Duell zweier Vertreter der neuen Generation Nick Kyrgios und Alexander Zverev gegenüber. Schon im Achtelfinal könnte es zur Reprise des Melbourne-Finals zwischen Federer und Nadal kommen.

Noch dabei ist am grössten Turnier ausserhalb der Grand Slams auch das Lausanner Spitzenduo. Stan Wawrinka trifft in der Nacht auf Dienstag in Runde 3 auf Philipp Kohlschreiber, Timea Bacsinszky bekommt es im Achtelfinal am Mittwoch mit der Tschechin Karolina Pliskova zu tun, nachdem sie gegen die Holländerin Kiki Bertens vier Matchbälle abwehren konnte und noch gewann.

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