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Federer gegen Youngster out

Der Rücken von Roger Federer hält im Achtelfinal in Rom nicht stand. Trotzdem ist der Maestro zuversichtlich für die French Open.

Federers Rücken macht noch immer nicht mit.
Federers Rücken macht noch immer nicht mit.
Getty Images

Roger Federer verliert in Rom gegen den Österreicher Dominic Thiem. 7:6 (7:2), 6:4 lautete am Ende das Verdikt zugunsten des 22-jährigen Österreichers, dem jüngsten Spieler in den Top 20 des ATP-Rankings.

Federer hatte nach seinem Sieg am Mittwoch gegen Alexander Zverev offen gelassen, ob er am Donnerstag aufgrund seiner Rückenprobleme überhaupt antreten würde. «Es ist schon ein Highlight, dass ich auf dem Platz stehen konnte. Die letzten Wochen und Monate waren nicht einfach für mich», sagte der Maestro.

Er trat an – und hielt bis zum Tiebreak des ersten Satzes auch gut mit. Mit einem herrlichen Rückhandwinner schaffte Thiem in der Kurzentscheidung das erste Minibreak zum 4:2 und entschied kurze Zeit später das Tiebreak mit 7:2 klar für sich.

Im zweiten Satz blieb Thiem bei eigenem Service unangetastet. Er breakte Federer zum 3:2 und verwertete nach 79 Minuten Spielzeit seinen zweiten Matchball mit einem Ass. Federer wehrte sich zwar nach Kräften, dass er aber nicht 100 Prozent fit ist, konnte er nicht gänzlich kaschieren.

Trotzdem ist Federer zuversichtlich und sagte nach dem Spiel: «Ich fühle mich ähnlich wie gestern. Nicht schlechter. Die nächsten 10-12 Tage sind entscheidend für meine Erholung.»

Er ist nicht der Meinung, dass ihm Spielpraxis auf Sand und vor allem im Hinblick auf die French Open fehlt. «Auch wenn ich nur fünf Spiele dieses Jahr gemacht habe, bin ich guten Mutes.» Federer bleibt aber auch realistisch und weiss, dass er in der momentanen Verfassung keine Topleistung abliefern kann. «Wenn ich in einigen Tagen 100 Prozent trainieren kann, ist vielleicht wieder etwas möglich», so Federer.

Aufgrund der Niederlage ist klar, dass Federer im Ranking Andy Murray wieder vorbeiziehen lassen muss und auf Rang 3 zurückfallen wird. Im letzten Jahr hatte der Schweizer in Rom, wo er das Turnier noch nie gewinnen konnte, den Final erreicht.

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