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Federer feiert seinen 77. Turniersieg

Roger Federer schlägt Michail Juschni im Final des Rasen-Events von Halle in drei Sätzen und gewinnt erstmals seit zehn Monaten wieder ein Turnier.

Hoch mit dem Pokal: Roger Federer freut sich über seinen sechsten Triumph in Halle.
Hoch mit dem Pokal: Roger Federer freut sich über seinen sechsten Triumph in Halle.
Keystone
Bereit für Wimbledon: Der Schweizer ist vor dem dritten Major-Turnier des Jahres, das am Montag in einer Woche startet, in ausgezeichneter Verfassung.
Bereit für Wimbledon: Der Schweizer ist vor dem dritten Major-Turnier des Jahres, das am Montag in einer Woche startet, in ausgezeichneter Verfassung.
Keystone
Verloren, aber stark gespielt: Michail Juschni liess Federer im ersten Satz laufen und war auch danach ein unangenehmer Widersacher.
Verloren, aber stark gespielt: Michail Juschni liess Federer im ersten Satz laufen und war auch danach ein unangenehmer Widersacher.
Keystone
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Roger Federer durfte in Halle zum sechsten Mal den Pokal in Empfang nehmen. Der 31-jährige Baselbieter schlug den stark aufspielenden Michail Juschni 6:7, 6:3, 6:4. Federer gewann damit auch das 15. Duell mit dem 30-Jährigen aus Moskau, selten wurde der Schweizer allerdings so sehr von Juschni gefordert.

Eineinhalb Sätze lang spielte Juschni gross auf, retournierte stark und setzte Federer von der Grundlinie unter Druck. Den ersten Satz gewann der Russe verdient, er verwertete den zweiten Satzball mit einem schönen Volley mit der Rückhand.

Erst Mitte des zweiten Satzes konnte Federer aufdrehen. Er servierte fortan besser und kam auch beim Aufschlag des Gegners besser ins Spiel. Zum 5:3 im zweiten Satz gelang Federer das erste Break der Partie. Im entscheidenden dritten Durchgang durchbrach er Juschnis Aufschlag zum 4:3. Nach gut zwei Stunden verwertete Federer mit einem Aufschlagwinner seinen ersten Matchball.

Für Federer war es der erste Turniersieg seit zehn Monaten und dem Erfolg in Cincinnati. Insgesamt ist er nun bei 77 Titeln auf der Tour angelangt, womit er mit John McEnroe gleichgezogen hat. Nur Jimmy Connors (109) und Ivan Lendl (94) haben noch mehr Turniersiege auf dem Konto.

«Roger hat zum Schluss einfach besser gespielt als ich, eigentlich ist er ja schon sein ganzes Leben besser», scherzte Juschni im Interview. «Ich habe gut serviert, das hat mich häufig aus brenzligen Situationen gerettet, im dritten Satz war ich konstanter», sagte Federer.

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