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«Es tut mir leid, dass ich gewonnen habe»

Juan Martin Del Potro gewinnt in Basel zum zweiten Mal die Swiss Indoors. In seiner Siegesrede tröstet er den unterlegenen Roger Federer.

Zum zweiten Mal der König von Basel: Juan Martin Del Potro.
Zum zweiten Mal der König von Basel: Juan Martin Del Potro.
Keystone

Der Applaus für den Verlierer eines Finals war wohl noch nie grösser. Minutenlang feierte das Basler Publikum seinen Lokalhelden Roger Federer bei der wie immer stilvoll gehaltenen Siegerehrung in der St. Jakobshalle. So bedankte sich die Weltnummer 6 auch umgehend bei den Fans: «Vielen Dank für den langen Beifall, das schätze ich sehr.»

Federer wirkte nach der Partie gegen Juan Martin Del Potro zufrieden und tatsächlich war es die beste Leistung, die der Baselbieter in den letzten Wochen geziegt hat. Die Qualifikation für das Saisonfinale in London ist nur noch Formsache und das Selbstvertrauen dürfte beim 17-fachen Major-Champion gewachsen sein. «Es war eine lange, harte Woche, doch ich bin froh fünf Partien gespielt zu haben. Am Ende hat es nicht ganz gereicht, Del Potro hat es souverän runtergespielt.» Dann wendete sich Federer wieder an seine treuen Anhänger: «Danke für die Unterstützung, vor allem auch, wenn es einmal nicht so gut läuft.»

Offensichtlich war auch Del Potro von der Atmosphäre in Basel angetan. Als der Argentinier das Mikrofon in den Händen hielt, entschuldigte er sich zuerst bei Federer: «Es tut mir leid, dass ich gewonnen habe. Aber Gratulation, du hast sehr gut gespielt.» Sogleich kam der 25-Jährige ins Schwärmen: «Federer ist eine grosse Inspiration, und ich bin froh, in der gleichen Ära zu spielen wie er.»

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