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Die Wawrinka-Krise aus Federers Sicht

Macht sich der Maestro Sorgen um den Davis-Cup-Final, weil Stanislas Wawrinka im Tief steckt? Federers Antworten im Interview.

«Das Selbstvertrauen kann einen schnell verlassen»: Federer versucht sich in die Lage von Wawrinka zu versetzen.

Noch 29 Tage bis zum Start des Davis-Cup-Finals in Lille. Und man fragt sich, ob Stan Wawrinka sein Spiel bis dann wieder ge­funden hat. Gestern stand Severin Lüthi den Journalisten Rede und Antwort und sagte dabei die Dinge, die ein Captain sagen muss. «Ich bin nicht beunruhigt», hielt er fest. «Wawrinka ist ein anderer Spieler als noch vor zwei, drei Jahren. Er braucht heute weniger Zeit, um wieder in Topform zu kommen. Und er hat ja nun noch einen Monat.»

Natürlich spreche er mit ihm über die aktuelle Baisse, aber man müsse auf­passen, dass man die Situation nicht überanalysiere. Dass in Lille 27'000 Zuschauer für eine feindliche Atmosphäre sorgen würden, sehe er bei Wawrinka nicht als Problem. «Im Gegenteil. Er spielt gerne vor viel Publikum. Egal, ob es ihn unterstützt oder den Gegner.» Die Polemik, die der kampfeslustige Gilles Simon entfacht hatte, nahm Lüthi gelassen.

Auch Roger Federer äusserte sich zum kriselnden Davis-Cup-Kollegen: «Wir haben uns in Shanghai ausgiebig unterhalten. Ich hoffe primär, dass es ihm gelingt, sein so starkes Jahr noch gut abzuschliessen. Dass er die Lust wieder findet, zu spielen und zu kämpfen.» Federer sagte auch: «Das Selbstvertrauen kann einen schnell verlassen. Aber es kann auch schnell zurückkehren.»

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