Zum Hauptinhalt springen

Die grosse Premiere von Nishikori

Der Japaner Kei Nishikori bezwingt im Halbfinal des US Open in New York überraschend die Weltnummer 1 Novak Djokovic aus Serbien in vier Sätzen.

Höhenflug: Als erster Asiate wird der Japaner Kei Nishikori einen Grand-Slam-Final bestreiten. Im Hablfinal des...
Höhenflug: Als erster Asiate wird der Japaner Kei Nishikori einen Grand-Slam-Final bestreiten. Im Hablfinal des...
Keystone
...US Open in New York bezwingt die Nummer 11 der Welt überraschend...
...US Open in New York bezwingt die Nummer 11 der Welt überraschend...
Keystone
Fair gratuliert Verlierer Djokovic (l.) dem überraschenden Sieger.
Fair gratuliert Verlierer Djokovic (l.) dem überraschenden Sieger.
Keystone
1 / 10

Kei Nishikori, die ATP-Nummer 11, gewann bei Temperaturen von 36 Grad auf dem Platz und einer Luftfeuchtigkeit von gut 70 Prozent gegen den favorisierten Novak Djokovic mit 6:4, 1:6, 7:6 (7:4), 6:3 und qualifizierte sich als erster Asiate für einen Grand-Slam-Final. Gegner im Final ist der Sieger aus der Partie zwischen Roger Federer und Marin Cilic (Kro, ATP 16).

Der 24-jährige Japaner agierte in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinal äusserst clever und erstaunlich dynamisch, während Djokovic nicht zum ersten Mal bei hohen Temperaturen nicht seine beste Leistung abrufen konnte. Im ersten Satz schenkte Nishikori ein erstes Break gleich wieder her, nur um zum 4:3 erneut zuzuschlagen. Im zweiten Durchgang geriet er schnell 1:3 in Rückstand und konzentrierte sich früh auf den dritten Satz, um Energie zu sparen.

Die Moral des Underdogs

Auch hier entglitt ihm eine 5:3-Führung, doch der Japaner demonstrierte grosse Moral und Widerstandskraft. Zudem missriet Djokovic das folgende Tiebreak völlig. Der Wimbledon-Champion gewann nur gerade einen von sechs Punkten bei eigenem Aufschlag und verlor folgerichtig die Kurzentscheidung 4:7. Nach zweieinviertel Stunden stand Nishikori einen Satz vor dem ersten Finaleinzug an einem Grand-Slam-Event.

Trotzdem zeigte er keinerlei Anzeichen von Nervosität – oder Müdigkeit. Er nahm Djokovic gleich zu Beginn des vierten Satzes nochmals den Service ab und liess danach keinen Breakball des Serben mehr zu. Es war im Gegenteil die Weltnummer 1, die bei 3:5 erneut in Schwierigkeiten geriet und schliesslich nach 2:52 Stunden beim zweiten Matchball eine Vorhand ins Aus schlug.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch