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Der schleichende Sittenzerfall im Tennis

Zerrissene T-Shirts, knallige Neon-Farben, gelockerte Werberestriktionen – wo steuert der einst weisse Sport nur hin?

«Das ist etwas, das ich nie tun werde»: Für Roger Federer ist es unvorstellbar, wie Novak Djokovic nach einem Sieg das Shirt zu zerreissen.
«Das ist etwas, das ich nie tun werde»: Für Roger Federer ist es unvorstellbar, wie Novak Djokovic nach einem Sieg das Shirt zu zerreissen.
Keystone
Auch Tennis-Adel verpflichtet: Federer, dessen Übername King Roger lautet, hat eine Vorliebe für traditionelle Tennisshirts mit Kragen.
Auch Tennis-Adel verpflichtet: Federer, dessen Übername King Roger lautet, hat eine Vorliebe für traditionelle Tennisshirts mit Kragen.
Keystone
Inzwischen geläutert: Rafael Nadal, hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2008, hat sich von der Fraktion der Ärmellosen angewandt.
Inzwischen geläutert: Rafael Nadal, hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2008, hat sich von der Fraktion der Ärmellosen angewandt.
Keystone
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Roger Federer konnte sich einen kleinen Seitenhieb gegen Novak Djokovic nicht verkneifen. Was er denke, wenn der Serbe sein T-Shirt zerreisse, wie nach dem Sieg gegen Stan Wawrinka oder, vor zwölf Monaten, nach dem Finalsieg gegen Rafael Nadal, wurde er gefragt. Seine Antwort: «Das ist etwas, das ich nie tun werde. Andere sollen das nur, aber zum Glück sind wir nicht alle gleich.»

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