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Del Potros unfreiwillige Ferien

Der Leidensweg des Juan Martin del Potro wird zur unendlichen Geschichte. Nach dem dritten schwerwiegenden Eingriff ist ein Comeback einmal mehr in weite Ferne gerückt.

Unfreiwillige Pause: Juan Martin del Potro nach seiner dritten Handgelenkoperation mit seinem Neufundländer 'Cesar'.
Unfreiwillige Pause: Juan Martin del Potro nach seiner dritten Handgelenkoperation mit seinem Neufundländer 'Cesar'.
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Grosser Stolz: Del Potro (r.) posiert in London mit seiner Olympiamedaille neben Roger Federer (l., Silber) und Andy Murray (M., Gold).
Grosser Stolz: Del Potro (r.) posiert in London mit seiner Olympiamedaille neben Roger Federer (l., Silber) und Andy Murray (M., Gold).
Keystone
Mit Symbolcharakter: Del Potro kämpft seit Jahren mit seinen Handgelenken.
Mit Symbolcharakter: Del Potro kämpft seit Jahren mit seinen Handgelenken.
Keystone
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Das Bild hätte eigentlich eine gewisse Idylle vermittelt. Juan Martin Del Potro wünschte am Sonntag allen Vätern einen glücklichen Vatertag, an seiner Seite posierte der Neufundländer Cesar. Die Idylle wurde allerdings dadurch getrübt, dass «Delpos» linker Arm mit einer Schlinge fixiert war.

Der «Turm aus Tandil» würde sich wie praktisch alle Berufskollegen derzeit gerne auf den am kommenden Montag beginnenden Jahreshöhepunkt in Wimbledon vorbereiten. Stattdessen ist er unfreiwillig auf den Hund gekommen und hat allzu viel Musse, sich seinem «Mini-Zoo»– er besitzt auch einen deutschen Schäfer und einen Berner Sennenhund – zu widmen. Am 19. Juni musste er sich seiner mittlerweile dritten grossen Operation am linken Handgelenk unterziehen, eine Rückkehr auf die Tour ist vorderhand nicht absehbar. «Im Vordergrund steht eine gute Rehabilitation, ich will nichts überstürzen», sagt Del Potro, der nun schon das sechste Grand-Slam-Turnier in Serie verpasst.

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