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Das sind die Tennisstars von morgen

Es wird der Tag kommen, an dem die Ära von Roger Federer & Co. zu Ende geht. Wer wird die Lücke der Big Four füllen? Die aussichtsreichsten Kandidaten.

Die Big Four im Tennis werden älter. Roger Federer ist mit seinen 34 Jahren klar der älteste, die jüngsten sind Andy Murray und Novak Djokovic (beide 28) und Rafael Nadal liegt 29-jährig dazwischen. Mittlerweile ist die Dominanz der Grossen Vier bekanntlich aufgebrochen worden, es tummeln sich 30-Jährige wie Stan Wawrinka und Tomas Berdych an der Spitze der Weltrangliste. Die ATP hat junge, ambitionierte Spieler vorgeschlagen, denen zugetraut wird, dass sie die Lücke einst füllen können.

Hyeon Chung, 19, ATP 51

Der Südkoreaner dürfte der in Europa am wenigsten bekannte Newcomer sein. Nichtsdestotrotz klopft er im Alter von 19 Jahren an die Top 50 der Welt und ist damit knapp hinter Borna Coric der am zweitbesten platzierte Teenager. Chung sammelte in diesem Jahr vier Challenger-Titel, überstand beim US Open die 1. Runde und zwang Stan Wawrinka darauf dreimal ins Tiebreak – allerdings gewann der Schweizer alle.

Aussichtsreicher Asiate: Hyeon Chung. Bild: Reuters.
Aussichtsreicher Asiate: Hyeon Chung. Bild: Reuters.

Frances Tiafoe, 17, ATP 179

Mit seinen gerade einmal 17 Jahren ist der Amerikaner der jüngste Athlet in den Top 200 der Welt. Tiafoe gewann 2013 als jüngster Spieler überhaupt das prestigeträchtige Juniorenturnier Orange Bowl. 2015 sticht vor allem der Event in Winston-Salem hervor, bei dem er durch drei Qualifikationsrunden ging und anschliessend in der 1. Runde James Duckworth – damals noch in den Top 100 – in drei Sätzen bezwang.

Jung und vorne dabei: Frances Tiafoe. Bild: Reuters.
Jung und vorne dabei: Frances Tiafoe. Bild: Reuters.

Taylor Fritz, 18, ATP 177

Das Bemerkenswerteste an der Saison des Amerikaners ist der Sprung, den er im Ranking gemacht hat. Als Nummer 1149 der Welt gestartet, belegt er im Moment Platz 177. Zudem konnte der 1,93 Meter grosse Fritz das diesjährige US Open der Junioren für sich entscheiden.

Kometenhaft: Taylor Fritz hat in einem Jahr beinahe 1000 Ranglistenplätze gutgemacht. Bild: Reuters.
Kometenhaft: Taylor Fritz hat in einem Jahr beinahe 1000 Ranglistenplätze gutgemacht. Bild: Reuters.

Borna Coric, 19, ATP 44

Der Kroate ist trotz seines jungen Alters kein Unbekannter mehr auf der Tour. In der Schweiz ist er den Tennisfans spätestens seit den Swiss Indoors bekannt, als er als 17-Jähriger Rafael Nadal aus dem Turnier warf und erst in den Halbfinals gegen David Goffin verlor. Coric ist zudem der einzige Teenager in den Top 50 der Welt.

Nadal-Bezwinger: Borna Coric wird den Swiss-Indoors-Zuschauern im Gedächtnis bleiben. Bild: Reuters.
Nadal-Bezwinger: Borna Coric wird den Swiss-Indoors-Zuschauern im Gedächtnis bleiben. Bild: Reuters.

Thanasi Kokkinakis, 19, ATP 80

Der 1,96 Meter grosse Australier sorgte in diesem Jahr vor allem in Roland Garros für Aufsehen, als er in die 3. Runde vorstossen konnte. Momentan auf dem 80. Platz in der Weltrangliste ist er einer von nur vier Teenagern in den Top 100 der Welt.

Junger Aufschlagriese: Thanasi Kokkinakis. Bild: Reuters.
Junger Aufschlagriese: Thanasi Kokkinakis. Bild: Reuters.

Nick Kyrgios, 20, ATP 30

Viel mehr als mit guten Siegen – von denen es doch einige gab – machte der zweite Australier unter den ganz Jungen mit modischen Eskapaden und verbalen Aussetzern auf dem Platz von sich reden. Unvergessen, wie er Stan Wawrinka mit einem Spruch weit unter die Gürtellinie angriff. Mittlerweile vertragen sich die beiden mindestens so weit wieder, dass sie in der IPTL im selben Team spielen konnten. Trotz diesen Aussetzern bleibt Kyrgios einer der talentiertesten jungen Spieler.

Der Bad Boy im Tenniszirkus: Nick Kyrgios. Bild: Reuters.
Der Bad Boy im Tenniszirkus: Nick Kyrgios. Bild: Reuters.

Alexander Zverev, 18, ATP 83

Als jüngster Spieler in den Top 100 der Welt lasten die Hoffnungen von ganz Tennis-Deutschland auf seinen Schultern. Und diesen wird er gerecht: 2015 kann Zverev Siege gegen etablierte Spieler wie Kevin Anderson, Jerzy Janowicz oder Juan Monaco aufweisen und erreichte beim 250er-Turnier in Bastad die Halbfinals.

Der Jüngste unter den 100 Besten der Welt: Alexander Zverev. Bild: Reuters.
Der Jüngste unter den 100 Besten der Welt: Alexander Zverev. Bild: Reuters.

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