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Dabei schien jeder Ausgang möglich

Keine andere Tennisnation ist vorne im Ranking dermassen gut besetzt wie die Schweiz. Dennoch war der Sieg im Davis Cup alles andere als selbstverständlich. Eine Analyse.

Aus dem Schatten getreten. Stan Wawrinka zeigte in Lille, warum er für das Davis-Cup-Team so wichtig ist.
Aus dem Schatten getreten. Stan Wawrinka zeigte in Lille, warum er für das Davis-Cup-Team so wichtig ist.
Keystone

Er ist also doch wahr geworden: Der Schweizer Traum vom erstmaligen Gewinn des Davis Cup, diesem Teamwettbewerb, der 1900 gegründet wurde und damit zu den traditionsreichsten Sportveranstaltungen überhaupt zählt. Roger Federer und Stan Wawrinka, die beiden treuen Ersatzspieler Marco ­ Chiudinelli und Michael Lammer sowie Captain Severin Lüthi krönten damit eine goldene Tennis-Ära, die deswegen noch nicht zu Ende gehen muss. Eigentlich ist man versucht zu sagen: Es ist nicht mehr als die logische Krönung, angesichts der Klasse der beiden Teamleader. Keine andere Tennisnation ist vorne im Ranking dermassen gut besetzt wie die Schweiz. Doch so einfach ist es nicht. Im Davis Cup gelten andere Gesetze. Und so bedurfte es einer langen und beschwerlichen Reise, bis es schliesslich endlich so weit war und die Schweizer sich gestern in der wunderbar hergerichteten Pierre-­Mauroy-Arena von ihrem lautstarken Anhang feiern lassen konnten.

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