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Buhrufe gegen Djokovic

Novak Djokovic hat sich nach seinem Viertelfinal-Sieg gegen Andy Roddick im Arthur-Ashe-Stadium keine Freunde gemacht. Vor dem Duell gegen Federer um den Einzug in den US-Open-Final wurde er vom Publikum ausgebuht.

Die Antipathie der Zuschauer gegen Djokovic hatte nicht in erster Linie damit zu tun, dass er den letzten amerikanischen Hoffnungsträger im Männer-Tableau eliminiert hatte. Vielmehr missfiel, was er unmittelbar nach dem Match im Interview sagte. Nachdem Djokovic von Roddick zwei Tage zuvor als Simulant dargestellt worden war, reagierte er darauf unwirsch: «Andy sagte, ich habe 16 Verletzungen. Das ist offensichtlich nicht so. Es ist nicht in Ordnung, mich als Simulant hinzustellen.»

Unter den Buhrufen der Zuschauer fuhr Djokovic fort: «Das Publikum ist gegen mich, weil es glaubt, ich simuliere immer.» Später bedauerte der Weltranglisten-Dritte, seinem Frust Ausdruck verliehen zu haben. «Roddick hatte einen Witz gemacht. Es war ein Missverständnis.» Dennoch dürfte die Rollenverteilung für den Halbfinal gegen Federer besiegelt sein: Der böse Djokovic gegen den guten Federer.

si/jr

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