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Boris Becker attackiert Murrays Mutter

Der dreifache Wimbledonsieger aus Deutschland glaubt, dass die ständige Präsenz von Mutter Judy die sportliche Entwicklung des Weltranglistenvierten Andy Murray hemmt.

Zwei Rotschöpfe, zwei Meinungen: Boris Becker, Judy Murray.
Zwei Rotschöpfe, zwei Meinungen: Boris Becker, Judy Murray.
Keystone

«Ich stelle mir die Frage, ob ein junger Mann stets die Mutter an seiner Seite haben muss, wenn er seinem Beruf nachgeht. Vielleicht täusche ich mich ja, aber die Mütter von Federer, Nadal und Djokovic sehe ich nicht dauernd. Sie kommen zum Halbfinal oder Final, sind aber nicht in das Tennis involviert», sagte Boris Becker anlässlich einer Sponsorenveranstaltung in Wimbledon. Der Deutsche erneuerte damit seine Kritik an Judy Murray, die bei den Spielen ihres Sohns stets mit verbissener Miene auf der Tribüne sitzt. Bereits im Februar hatte Becker erklärt, Andy Murray müsse sich von seiner Mutter distanzieren, um endlich einen Grand-Slam-Titel gewinnen zu können. Judy Murray sagte daraufhin, Beckers Kritik sei «Unsinn».

Mutter und Sohn Murray verbindet ein überaus inniges Verhältnis. «Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal mit ihr gestritten habe, ich habe ihr nie die Tür vor der Nase zugeschlagen oder sie angeschrien, sie ist die Person, die mich vollkommen versteht», sagt der Federer-Rivale über die Frau, die ihm das Tennisspielen beigebracht hat und früher selbst die Nummer 1 in Schottland war.

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