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Blonder Dampfhammer made in Germany

Anfang Jahr war Sabine Lisicki nach verletzungsbedingten Rückschlägen nur noch die Nummer 179 der Tenniswelt. In Wimbledon lehrt sie die Favoritinnen auf Basis der Doktorarbeit ihres Vaters wieder das Fürchten.

Alexander Kühn
«Fräulein Bum-Bum»: Sabine Lisickis Service erreicht rund 200 km/h.
«Fräulein Bum-Bum»: Sabine Lisickis Service erreicht rund 200 km/h.
Reuters
...und freut sich wie ein Kind an Weihnachten.
...und freut sich wie ein Kind an Weihnachten.
Keystone
Voller Kraft voraus bei der Vorhand.
Voller Kraft voraus bei der Vorhand.
Keystone
Lisicki im Gespräch mit ihrem Vater und Trainer Richard.
Lisicki im Gespräch mit ihrem Vater und Trainer Richard.
Keystone
Freude unter blauem Himmel.
Freude unter blauem Himmel.
Reuters
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Boris Becker ist nicht dafür bekannt, dass ihn das Damen-Tennis besonders fasziniert. Von seiner 21-jährigen Landsfrau Sabine Lisicki spricht der dreifache Wimbledonsieger aber voller Respekt. «Das Mädchen hat Format. Sie spielt das stärkste Tennis in den kritischen Momenten», sagte er der «Welt». Beckers Hochachtung kommt nicht von ungefähr: Wie einst er selbst, ist Lisicki eine Rasenspezialistin und verfügt über einen ausgezeichneten Service, bei dem sie die Bälle mit rund 200 km/h über das Netz befördert. Die englische Presse verlieh ihr deshalb den Spitznamen «Dampfhammer», in Deutschland heisst die 1,78 m grosse Blondine in Anlehnung an Becker «Fräulein Bum-Bum».

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