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Beschimpft, beleidigt, bedroht – was Timea Bacsinszky durchsteht

«Die Situation ist dramatisch», klagt Timea Bacsinszky über die zunehmende Zahl von Usern auf den sozialen Netzwerken, die sich beleidigend und unflätig äussern. Auch wird die Westschweizerin regelmässig mit Morddrohungen eingedeckt.
Absender der wütenden Beiträge sind in der Regel frustrierte Gambler, die Geld verzockt haben und ihren Zorn abreagieren wollen. Besonders in Wuhan, wo sie 2016 fast ohnmächtig geworden sei und aufgeben musste, habe sie eine Flut von Hassnachrichten erhalten, sagt Bacsinszky.
Schon früher – noch ohne soziale Medien – mussten Sportprofis häufiger unerwünschte Kontakte mit der Öffentlichkeit gewärtigen als ihnen lieb war. Monica Seles traf es dabei besonders schlimm: Bei einem Turnier in Hamburg wurde sie 1993 während der Partie von einem Zuschauer mit einem Messer attackiert und schwer verletzt.
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