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Aus der Hölle zurück auf den Tennisplatz

Jelena Dokic, die mit dem australischen Fed-Cup-Team in der Schweiz gastiert, hat eine Vergangenheit hinter sich, die jedem Schauerroman Ehre machen würde.

Glücklich im Teamverbund: Jelena Dokic beim Training für den Fed-Cup im Forum Freiburg. (1. Februar 2012)
Glücklich im Teamverbund: Jelena Dokic beim Training für den Fed-Cup im Forum Freiburg. (1. Februar 2012)
Keystone
Gelöst: Dokic spricht auf der Medienkonferenz zu den Journalisten. (1. Februar 2012)
Gelöst: Dokic spricht auf der Medienkonferenz zu den Journalisten. (1. Februar 2012)
Keystone
Sturmlauf: Als 17-Jährige erreicht die Australierin in Wimbledon die Halbfinals. (29. Juni 2000)
Sturmlauf: Als 17-Jährige erreicht die Australierin in Wimbledon die Halbfinals. (29. Juni 2000)
Keystone
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Eigentlich sollte nicht die amtierende US-Open-Siegerin Samantha Stosur (WTA 5) der Star des australischen Fed-Cup-Teams sein, sondern Jelena Dokic (WTA 67). Die heute 28-Jährige stand bereits mit 17 in den Halbfinals von Wimbledon und war mit 19 die Nummer 4 der Welt. Es schien, als blicke sie einer grossen Karriere entgegen. Statt Grand-Slam-Pokalen folgte ein paar Jahre später aber der Absturz. Dokic litt so sehr unter den Eskapaden ihres berüchtigten Vaters Damir, dass sie psychisch völlig aus dem Gleichgewicht geriet, was sich im WTA-Ranking ebenfalls niederschlug. Ende 2006, ein Jahr nachdem sie sich vom rabiaten Familienoberhaupt losgesagt hatte, stand sie nur noch auf Platz 621 der Weltrangliste.

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