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Als Ivanisevic vor dem Matchball weinte

Redaktion Tamedia blickt während des Major-Turniers von Wimbledon täglich auf eine legendäre Partie zurück. Heute: Goran Ivanisevics Triumph als Wildcard-Spieler.

Die Geschichte mutet an wie ein Tennismärchen: Goran Ivanisevic, schon auf dem absteigenden Ast in seinem Karriereverlauf, hat sich als Wildcardspieler durch das Tableau gekämpft und steht im Final von Wimbledon. In den Viertelfinals bezwang er den als Nummer 4 gesetzten Russen Marat Safin in vier Sätzen, gefolgt von einem hart erkämpften Fünfsatzsieg gegen den Lokalmatador Tim Henman.

Im Final wartete der Australier Pat Rafter, der zuvor Andre Agassi niedergerungen hatte. Wieder deutete sich ein Fünfsatzkrimi an, und tatsächlich ging der Final in den Entscheidungssatz. Dort, beim Stand von 8:7 Games und eigenem Aufschlag, kämpfte Ivanisevic bereits mit den Tränen – vor dem Matchball.

Nachdem er drei Chancen vergeben hatte, hämmerte Rafter bei der vierten den Return ins Netz und besiegelte damit den Triumph von Ivanisevic, der nur dank dem Goodwill der Veranstalter ins Turnier starten durfte.

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