Federer: «Ich spiele sicher auf Sand»

Nach der Niederlage gegen Tsitsipas gab der Schweizer die Antwort auf eine seit Monaten aktuelle Frage.

  • loading indicator
René Stauffer@staffsky

Nur 13 Minuten vergingen nach Roger Federers Ausscheiden, bis er bereits im Interviewraum sass. Und wie nebenbei gab er dort bekannt, dass er dieses Jahr auch wieder auf Sand spielen wird. «Ich fühlte mich gut, freue mich auf die Zukunft und und werde auch wieder auf Sand spielen», sagte er. Wo das genau sein wird, liess er offen.

Ausblick auf Federers Jahr. Video: Tamedia

Auch sein Manager Tony Godsick wollte keine Details nennen. Praktisch klar ist, dass er vor dem French Open in Roland Garros mindestens ein anderes Sandturnier bestreiten wird. «Ich habe wieder Lust, das nochmals zu machen, und ich denke, dass ich es geniessen werde. In den letzten beiden Jahren war es gut, auf Sand zu verzichten, und im Jahr zuvor war ich verletzt gewesen.»

Die verpassten Breakchancen

Federer trauerte vor allem seinen zwölf vergebenen Breakchancen gegen Tsitsipas nach. «Es gibt verschiedene Faktoren, die in eine solche Niederlage hineinspielen. Aber ich schaffte es schon am Hopman-Cup nicht, ihn zu breaken. Es gibt offensichtlich ein Problem, wie ich seinen Aufschlag retourniere.» Er habe sich körperlich gut gefühlt, auch nach der Partie. Völlig aus heiterem Himmel sei die Niederlage nicht gekommen.

Der letzte Punkt: Tsitsipas verwandelt den Matchball. (Video: SRF)

«Stefanos hat in den letzten eineinhalb Jahren eindrücklich gespielt und ein neues Niveau erreicht. Ich bin froh, dass ich wenigstens gegen jemanden verlor, der eine sehr gute Leistung zeigte.» Federer sagte sogar: «Irgendwie ist wieder die Normalität eingekehrt, indem ich nach drei Jahren hier wieder einmal verliere.»

baz.ch/Newsnet

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt