Djokovic gibt Federer Mitschuld am frühen Aus

In Miami spricht Novak Djokovic über Unstimmigkeiten mit Roger Federer.

Da waren sie noch im selben Team: Novak Djokovic (r.) und Roger Federer beim Laver Cup. Jetzt hat sich das Verhältnis der beiden abgekühlt.

Da waren sie noch im selben Team: Novak Djokovic (r.) und Roger Federer beim Laver Cup. Jetzt hat sich das Verhältnis der beiden abgekühlt.

(Bild: Keystone)

Für die Weltnummer 1 Novak Djokovic war das Turnier in Indian Wells bereits nach der dritten Runde vorbei. Der Serbe scheiterte in zwei Sätzen am Deutschen Philipp Kohlschreiber.

Vor dem ATP-1000-Turnier von Miami (20.3.-31.3.) sagte Djokovic nun, dass auch Roger Federer und Rafael Nadal eine gewisse Mitschuld an seinem frühen Ausscheiden hätten: «Ich habe mich mit zu vielen Dingen ausserhalb meiner Routinen beschäftigt und dadurch Energie verschwendet», sagte Djokovic. Er wolle es nicht als Ausrede gelten lassen, aber es sei eine Erklärung für sein Scheitern.

Damit meint er die Diskussionen rund um die Absetzung von ATP-Präsident Chris Kermode. Djokovic, Präsident des Spielerrats, war eine treibende Kraft bei der Absetzung Kermodes. Die geschah gegen den Willen von Federer und Nadal. Beide suchten in der Folge den Dialog mit Djokovic, doch dieser vertröstete sie bis nach der Abstimmung über Kermodes Zukunft. «Das ist für mich natürlich schwer verständlich», sagte Federer während dem Turnier von Indian Wells.

red

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