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6:1, 6:2 – Wawrinka deklassiert Murray

Am Masters-1000-Turnier von Monte Carlo spielt Stanislas Wawrinka weiter gross auf. Mit seinem Triumph über Andy Murray tut er auch Roger Federer einen Gefallen.

Anerkennung vom Gegner: Andy Murray gratuliert dem siegreichen Stanislas Wawrinka.
Anerkennung vom Gegner: Andy Murray gratuliert dem siegreichen Stanislas Wawrinka.
Keystone
Dynamisch: Wawrinka setzt zu einem Vorhandschlag an.
Dynamisch: Wawrinka setzt zu einem Vorhandschlag an.
Keystone
In Begleitung: Auch Wawrinkas Frau Illham und seine Tochter Alexia sind an die Côte d'Azur gereist.
In Begleitung: Auch Wawrinkas Frau Illham und seine Tochter Alexia sind an die Côte d'Azur gereist.
Reuters
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Stanislas Wawrinka (ATP 17) bestimmte seine Achtelfinalpartie gegen Andy Murray (ATP 2) fast nach Belieben. Er entschied den ersten Durchgang dank drei Breaks und vier Assen in einer knappen halben Stunde mit 6:1 für sich. Der zweite ging nach zwei weiteren Servicedurchbrüchen mit 6:2 an Wawrinka. Insgesamt dauerte das Rencontre nur 58 Minuten.

Die Vorentscheidung führte Wawrinka im sechsten Game des zweiten Satzes herbei, als er seinen Kontrahenten zu einem Volleyfehler zwang und ihm damit zum insgesamt vierten Mal den Service abnahm. Schliesslich verwandelte der Romand seinen zweiten Matchball bei Service Murray. «Das tut gut, 6:1, 6:2 gegen Murray», jubelte er wenig später via Twitter.

Nun gegen Tsonga

Die nächste Hürde für die Schweizer Nummer 2 heisst Jo-Wilfried Tsonga (ATP 8). Der Franzose servierte den Österreicher Jürgen Melzer (ATP 36) einen Tag nach seinem 28. Geburtstag 6:3, 6:0 ab und benötigte dafür sogar noch eine Minute weniger als Wawrinka für den Coup gegen Murray. Im Head-to-Head steht es zwischen Wawrinka und Tsonga 1:2. Das letzte Duell verlor der Doppel-Olympiasieger von Peking im vergangenen Jahr in Roland Garros 4:6, 6:7, 6:3, 6:3, 4:6.

Murray leistet sich 23 Eigenfehler

Wawrinkas Erfolg gegen Murray ist keine Sensation, der Schotte gilt nicht gerade als Sandplatzspezialist. Die Deutlichkeit des Sieges ist dennoch überaus beeindruckend. Für Murray, der sich 23 Eigenfehler leistete, brachte der Achtelfinal die Erkenntnis, dass er sich gewaltig steigern muss, um Anfang Juni zum zweiten Mal nach 2011 am French Open über die Viertelfinals hinauszukommen. Das wäre im Kampf um Platz 1 im ATP-Ranking von enormer Bedeutung. «Ich weiss, dass ich zulegen muss», bekannte Murray denn auch freimütig. Vorerst muss er sich sogar vom 2. Rang in der Weltrangliste verabschieden. Diesen wird am kommenden Montag wieder Roger Federer einnehmen, da Murray viele Punkte aus der Wertung fallen.

Rafael Nadal zog mit seinem 44. Monte-Carlo-Sieg in Serie in die Viertelfinals ein. Der Spanier, der das Turnier im Fürstentum achtmal gewonnen hat, setzte sich gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber 6:2, 6:4 durch. Er trifft nun auf den Bulgaren Grigor Dimitrov, der Kohlschreibers Landsmann Florian Mayer 6:2, 6:4 schlug.

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