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Steingruber strebt EM-Medaille an

Mit Giulia Steingruber als grosse Hoffnung treten die Schweizer Turnerinnen heute an den Europameisterschaften in Moskau an. Von der 19-Jährigen wird am Sprung eine Medaille erwartet.

Vor einem Jahr war Giulia Steingruber endgültig in die grossen Fussstapfen ihrer Vorgängerin Ariella Kaeslin getreten, als sie an den Europameisterschaften in Brüssel mit Bronze am Sprung ihre erste Medaille an einem internationalen Grossanlass gewann, nachdem sie ein Jahr zuvor in Berlin als Newcomerin im Sprung-Final noch an ihren Nerven gescheitert und gestürzt war. In Moskau will Steingruber nun mehr. Eine Medaille wird vom Umfeld erwartet, eine Steigerung zum Vorjahr ist ihr erklärtes Ziel, der Gewinn der Goldmedaille "ein Traum".

Für Frauen-Cheftrainer Zoltan Jordanov ist klar: Ruft Steingruber ihr Leistungsvermögen ab, ist ihr die Medaille nicht zu nehmen. "Welche Farbe diese haben wird, hängt von der spezifischen Wettkampfsituation ab", so der gebürtige Ungar mit britischem Pass. Um sich erneut Edelmetall zu sichern, verzichtet Steingruber auf risikoreiche Experimente. Sie wird wie vor einem Jahr in Brüssel neben dem Tschussowitina, ihrem Paradesprung, einen Tsukahara mit einer Schraube zeigen.

Allzu weit nach vorne schauen will Steingruber aber nicht. Ihr primäres Ziel ist, heute Donnerstagabend eine gute Qualifikation zu zeigen, "dann schaue ich von Wettkampf zu Wettkampf." Im Mehrkampf-Final will sie in die Top 5. Im Schatten von Steingruber stehen die anderen drei Schweizer Athletinnen. Für Jessica Diacci und die beiden Debütantinnen Ilaria Käslin und Laura Schulte wäre bereits die Qualifikation für den Mehrkampf- oder einen Gerätefinal ein Erfolg. Am ehesten wird dies Käslin am Schwebebalken zugetraut.

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