Zum Hauptinhalt springen

Spaniens Traumstart gegen Frankreich

Die Chancen sind gross, dass im Davis-Cup-Final nur spanisch gesprochen wird. Spanien führt gegen Frankreich nach dem ersten Halbfinal-Tag ebenso 2:0 wie Argentinien in Belgrad gegen Serbien.

Wer sich Fragen gestellt hatte, ob Rafael Nadal durch die sechste Niederlage in Serie gegen Novak Djokovic einen mentalen Schlag erlitten hatte, erhielt bald eine negative Antwort. Vier Tage nach dem US-Open-Final spielte die Weltnummer 2 auf dem Sand von Cordoba gross auf. Nadal spielte in der Arena "Plaza de Toros" den Matador und Richard Gasquet blieb nur die Rolle des chancenlosen Stiers. 6:0, 6:3, 6:1 lautete das Verdikt zugunsten von Nadal, der damit den Südfranzosen zum zehnten Mal in Serie bezwang.

David Ferrer wollte seinem prominenten Landsmann nicht nach stehen und dominierte gegen Gilles Simon ebenfalls klar. Ferrer brauchte 2:08 Stunden (und damit zwei Minuten länger als Nadal) zum 6:1, 6:4, 6:1 gegen Gilles Simon. Spanien hat damit gegen den Vorjahresfinalisten in sechs Sätzen gerade einmal zehn Games abgegeben.

In Belgrad musste der Gastgeber schon kurz vor dem ersten Ballwechsel gegen Argentinien einen Rückschlag einstecken. Wie spekuliert worden war, verzichtete Djokovic auf den Einsatz am Starttag und machte dafür Rücken- und Rippenprobleme geltend. An seiner Stelle spielte Viktor Troicki im Eröffnungsspiel gegen David Nalbandian, unterlag dem Routinier aber in vier Sätzen.

In der "heissen" Atmosphäre in der serbischen Hauptstadt behielt dann auch Juan Martin del Potro kühlen Kopf. Der so hart schlagende Schlaks stoppte die Euphorie der Gastgeber und von US-Open-Viertelfinalist Janko Tipsarevic mit einem klaren Dreisatz-Sieg.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch