«Ich kann es noch nicht ganz realisieren»

Corinne Suter fährt zum ersten Mal auf das Podest und das ausgerechnet bei der WM. Danach kann sie ihre Tränen nicht zurückhalten.

Kämpft auch nach dem Rennen mit den Tränen: Corinne Suter. Video: Marcel Rohner

7, 1, 1, 2, 2. Nein, das sind nicht die Klassierungen von der neuen Super-G-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin in den letzten fünf Rennen. Die sind besser. Aber es sind trotzdem Zahlen, die beeindrucken: Auf diesen Rängen hat sich Corinne Suter im Kalenderjahr 2019 klassiert. In den Trainings der Speed-Disziplinen.

Unter die ersten drei schaffte es Suter im Rennen aber nie. Als am Dienstag dann ihr Name aufgerufen wird, als sie endlich diesen Schritt auf das Podest im Zielraum machen darf, als sie ins Publikum winkt, da kann sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Suter holt zum WM-Auftakt die Bronzemedaille, geschlagen nur von Shiffrin und Sofia Goggia, von zweien, die dieses Gefühl schon zur Genüge erlebt haben.

«Ich kann das wohl erst später realisieren», sagt sie kurz darauf, auch an der Pressekonferenz nach dem Rennen kämpft die Schwyzerin immer wieder mit den Tränen. Sie hatte in dieser Saison einige Hürden zu nehmen, qualifizierte sich erst im letzten Super-G vor der WM für dieses Rennen. Und im Sommer kämpfte sie mit einer Blutvergiftung, die beinahe die Amputation des rechten Fusses forderte.

Es sind Episoden wie diese, die die Medaille für die 24-Jährige umso spezieller machen. Was sie sonst noch zu ihrem Podestplatz sagt, sehen Sie im Video.

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