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Holdener lässt das Publikum jubeln

Bereits zum zweiten Mal nimmt Wendy Holdener an der Heim-WM eine Medaille entgegen. Und die Schwyzerin wird dementsprechend gefeiert.

Schaut her, da ist sie: Wendy Holdener präsentiert stolz ihr Slalom-Silber bei der Medaillenzeremonie in St. Moritz. (18. Februar 2017)
Schaut her, da ist sie: Wendy Holdener präsentiert stolz ihr Slalom-Silber bei der Medaillenzeremonie in St. Moritz. (18. Februar 2017)
Gian Ehrenzeller, Keystone
Holdener ist für die verletzte Lara Gut eingesprungen und sichert der Schweiz bereits das siebte Edelmetall an den Heim-Weltmeisterschaften – ein Lob auch der Nervenstärke der Schwyzerin.
Holdener ist für die verletzte Lara Gut eingesprungen und sichert der Schweiz bereits das siebte Edelmetall an den Heim-Weltmeisterschaften – ein Lob auch der Nervenstärke der Schwyzerin.
Keystone
Hat jemand gesagt, wir sind keine Ski-Nation mehr? Der Medaillenspiegel nach Holdeners zweitem Medaillenstreich im Engadin.
Hat jemand gesagt, wir sind keine Ski-Nation mehr? Der Medaillenspiegel nach Holdeners zweitem Medaillenstreich im Engadin.
Gerhard Riezler, Keystone
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Das hätten die grössten Optimisten im Schweizer Ski-Lager nicht erwartet, schon gar nicht nach dem bedauernswerten Ausfall von Lara Gut in der Kombination: Die Schweiz hat am zweitletzten Tag der alpinen Ski-Weltmeisterschaften bereits die siebte Medaille gewonnen. Und Wendy Holdener, die für die verletzte Teamleaderin Gut in die Bresche gesprungen ist, durfte an der Siegerehrung im St. Moritzer Kulm Park schon zum zweiten Mal das Podest betreten – nach Gold in der Kombination nun Silber im Slalom.

Holdener freute sich sichtlich über das zweite Edelmetall im Oberengadin, auch wenn sie letztlich gegen die überlegene Gewinnerin Mikaela Shiffrin auf der Piste chancenlos gewesen war. Aber wie die Schwyzerin auf der Bühne lachte und wie das Publikum ihr bei der Medaillenübergabe begeistert applaudierte – das tönte, wie wenn die begabte Fahrerin aus Unteriberg SZ den Titel geholt hätte.

Erstmals die US-Hymne in St. Moritz

Am Ende ertönte aber erstmals an diesen Titelkämpfen die amerikanische Hymne. Und sowohl Holdener als auch Shiffrin schienen sehr zufrieden mit dem Tag zu sein. Vor allem die Siegerin liess die Zeremonie schon fast routinemässig über sich ergehen – trotz freundlichem Support von Bundesrat und Gratulant Ueli Maurer, der seinen problemlosen Auftritt an diesem Samstagabend sichtlich genoss. Holdener erklärte nach dem Rennen, dass «diese WM ein Erlebnis ist, das man im ganzen Leben nie vergessen wird».

«Mein Kopf ist leer»: Wendy Holdener ist nach ihrer erfolgreichen Fahrt sprachlos. (Video: SDA)

Die Schwyzerin soll auch die Tage im Engadin nicht vergessen. Holdener ist überdies ein Versprechen für die Zukunft. Da ist es gut möglich, dass sie zukünftig an bedeutenden Rennen noch einige Male vom Podest aus strahlen und winken darf.

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