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Sion dank guter Defensive zum Auswärtssieg

Der FC Luzern vergibt im Kampf um einen Europa-League-Platz wichtige Punkte. Die Luzerner verlieren zu Hause gegen den FC Sion 0:1. Das Tor fiel durch den Ghanaer Assifuah kurz nach der Pause.

Das Tor war kurios: Nach einem Freistoss brachten zwei Sittener Stürmer den Ball zunächst nicht ins Tor, dann versuchte FCL-Verteidiger Puljic zu klären, schoss aber Assifuah an, von dessen Schienbein der Ball ins Tor flog. Die Szene in der 47. Minute war symptomatisch für das Spiel. Denn es brauchte diese glückhafte Verkettung, damit in der Swissporarena überhaupt ein Tor fiel.

Das lag vor allem an den Luzernern. Sie spielten nie so, dass man eine Ahnung bekam, wie sie zuletzt zu ihren Siegen gegen St. Gallen, Aarau und Zürich gekommen waren. Wohl waren die Innerschweizer überlegen, doch in der gegnerischen Zone agierten sie zu wenig schnell und zu unpräzise, um die gut aufgestellte Verteidigung der Sittener, zu überwinden. Die beste Szene hatte Puljic, der nach einem Corner aus fünf Metern frei zum Kopfball kam, den Ball aber über die Latte setzte (61.).

So ging die vorsichtige Taktik der Walliser fast ohne Probleme auf. Raimondo Ponte scheint zumindest in der Defensive die richtige Mischung gefunden zu haben. In den letzten sechs Partien kassierte der FC Sion nur noch zwei Gegentore. Das war und ist die Basis zum Klassenerhalt. Dieser steht auch mathematisch fest, wenn der Tabellenletzte Lausanne-Sport am Sonntag in Aarau verliert.

Luzern - Sion 0:1 (0:0). - Swissporarena. - 9832 Zuschauer. - SR Studer. - Tor: 47. Assifuah 0:1.

Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Puljic, Lustenberger; Freuler, Wiss (68. Mikari); Winter, Lezcano (74. Neziraj), Hyka, Rangelov.

Sion: Vanins; Rüfli, Vanczak, Ferati, Pa Modou; Fedele, Ndoye, Perrier (88. Herea); Christofi (78. Yartey), Assifuah (57. Kouassi), Léo.

Bemerkungen: Luzern ohne Renggli und Hochstrasser (beide verletzt), Sion ohne Basha, Cissé, Vidosic und Lacroix (alle verletzt). 92. Freistoss von Herea an die Latte. Verwarnungen: 17. Vanins (Handspiel). 63. Ndoye (Foul). 68. Stahel (Foul). 73. Vanczak (Foul). 91. Lustenberger (Foul).

Rangliste: 1. Basel 31/60. 2. Grasshoppers 31/56. 3. Young Boys 31/49. 4. Luzern 32/48. 5. Thun 32/45. 6. Zürich 32/45. 7. St. Gallen 31/41. 8. Aarau 31/34. 9. Sion 32/34. 10. Lausanne-Sport 31/21.

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