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Schweizer Podestplatz bei den 24 Stunden von Le Mans

Der Einsiedler Rennfahrer Marcel Fässler feiert im legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans als Zweiter einen der schönsten Erfolge seiner Karriere.

Diesen Ausgang hatte niemand erwartet. Audi brachte alle drei Werkautos auf das Podest, der grosse Gegenspieler Peugeot keines ins Ziel. Der Sieg in der 78. Ausgabe des Klassikers in der Sarthe ging an das Trio mit den beiden Deutschen Timo Bernhard und Mike Rockenfeller sowie dem Franzosen Romain Dumas. Im Alter von 26 Jahren wurde Rockenfeller zum bisher jüngsten Le-Mans-Sieger.

Marcel Fässler kam dem ersten Sieg eines Schweizer Fahrers überraschend nahe. Der 34-jährige Schwyzer und seine beiden Teamkollegen Benoît Tréluyer und Andre Lotterer wiesen als Zweite eine Runde Rückstand auf. Komplettiert wurde der totale Audi-Triumph durch das am höchsten eingestufte Trio Tom Kristensen/Rinaldo Capello/Allan McNish.

Der Genfer Harold Primat belegte zusammen mit Stefan Mücke und Adrian Fernandez den 6. Platz. Neel Jani/Marco Andretti/Nicolas Prost schieden ebenso aus wie die "Swiss Ladies" Natacha Gachnang, Cyndie Allemann und Rahel Frey, die in der GT1-Kategorie antraten.

Marcel Fässler machte sich primär als langjähriger DTM-Fahrer einen Namen. In den Jahren 2001, 2002 und 2003 feierte er in der populären Tourenwagen-Serie je einen Sieg. In Le Mans trat Fässler zum fünften Mal an; vor dem denkwürdigen 2. Platz war er viermal ausgeschieden.

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