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Schweizer Junioren verpassen Medaille

Zum dritten Mal stand an einer U20-WM im Eishockey eine Schweizer Auswahl im kleinen Final, und zum zweiten Mal verliess sie das Eis als Verlierer.

Das Team von Köbi Kölliker erlitt in Saskatoon (Ka) eine 4:11-Kanterniederlage gegen Schweden.

Die Schweizer waren mit ihren Kräften sichtlich am Ende. Sie liessen sich von den technisch deutlich überlegenen Skandinaviern insbesondere in den ersten 20 Minuten (0:5) praktisch kampflos vorführen, wobei das erste Gegentor in der 4. Minute fiel. Nach dem aus Schweizer Sicht debakulösen Startdrittel war die Partie selbstredend entschieden.

Der zweite Abschnitt stand unter dem Motto "Tag der offenen Tore". Die 12121 Zuschauer im Credit Union Centre bekamen nicht weniger als neun Treffer zu sehen. Zunächst reüssierten mit einer Ausnahme erneut nur die Schweden; nach 34 Minuten stand es 1:9. Für das Schweizer Tor zum 1:7 zeichnete Michael Loichat (27.) im Powerplay verantwortlich.

Danach war die Kölliker-Equipe an der Reihe: Dominik Schlumpf (36.) in Überzahl und Jeffrey Füglister (36.) innerhalb von elf Sekunden sowie Nino Niederreiter (38.) bei 5 gegen 3 verkürzten auf 4:9. Der erst 17-jährige Niederreiter erzielte bereits seinen sechsten Turniertreffer und den zehnten Skorerpunkt insgesamt. Überhaupt trat die SEHV-Auswahl in den ersten beiden Dritteln bei ihren Abschlüssen sehr effizient auf, denn für die vier Tore brauchte sie bloss 15 Schüsse. Für die Skandinavier traf Andre Petersson dreimal.

Mit dieser Pleite verpassten die Schweizer die zweite Medaille an einer U20-WM nach 1998, als sie Bronze gewonnen hatten. Bereits 2002 in Tschechien verloren sie das Spiel um Rang 3, und zwar mit 1:5 gegen Finnland. Die Schweden dagegen bestiegen zum dritten Mal in Serie das Podest, nachdem sie 2008 und 2009 jeweils Silber geholt hatten.

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