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Schweiz ohne verletzten Stürmer Derdiyok

Das Schweizer Nationalteam muss heute Abend im WM-Test gegen Griechenland ohne Eren Derdiyok auskommen. Der Stürmer von Hoffenheim wird von seiner Verletzung im Sprunggelenk zu sehr eingeschränkt.

Eine erste Kernspintomografie in Deutschland war zufriedenstellend verlaufen. Die Ärzte gaben Entwarnung, und der Bundesligist gestattete dem Schweizer den Flug nach Athen. Am Tag nach seiner ersten Trainingseinheit im Nationalteam verspürte der 24-Jährige indes zu grosse Schmerzen. In Absprache mit den SFV-Verantwortlichen wird er deshalb auf einen Einsatz in Piräus verzichten.

Vom Rückzug Derdiyoks profitiert Admir Mehmedi. Der Professional von Dynamo Kiew hat die Winterpause des ukrainischen Top-Klubs mit fünf Testspiele überbrückt - in jeder Partie kam er mindestens 45 Minuten zum Einsatz. An den Erfolgen gegen Basel (1:0) und Luzern (3:2) war der offensive Allrounder mit je einem Assist und einem Treffer beteiligt.

Mehmedi wird im rechten Couloir zum Zug kommen, der Mönchengladbacher Joker Granit Xhaka rückt deshalb zur Mitte auf seine angestammte Position als Regisseur. Mario Gavranovic (FCZ) ersetzt Derdiyok als einzige Spitze.

Im Tor nominiert Hitzfeld entgegen allen Erwartungen als Alternative für den gegen Zypern gesperrten Diego Benaglio den Basler Yann Sommer setzen - der YB-Keeper Marco Wöfli, in der SFV-Auswahl bis anhin die Nummer 2, sitzt zum achten Mal in Folge nur auf der Ersatzbank.

SRF wird das Spiel aus Athen wie angekündigt übertragen können. Obschon offenbar diverse griechische TV-Mitarbeiter mit Streikmassnahmen drohten, sollte die Live-Schaltung nicht gefährdet sein. Dem Schweizer Fernsehen liegen entsprechende Zusagen vor.

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