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Rätsel um Scheiber-Schuh

Der regelwidrige Skischuh von Mario Scheiber gibt Rätsel auf. Nach der Aberkennung von Platz zwei des österreichischen Skirennfahrers wird nun dessen Schuh in einem Labor untersucht.

Scheiber war am Dienstag beim Abfahrts-Klassiker im italienischen Bormio disqualifiziert worden, weil die Standhöhe im Skischuh um zwei Millimeter zu hoch war.

"Zwei Millimeter sind viel. Volumenveränderungen des Innenmaterials aufgrund von Temperaturschwankungen spielen sich höchstens im Zehntelmillimeterbereich ab", sagte der Renndirektor des Ausrüsters Atomic, Rudi Huber, der österreichischen Nachrichten-Agentur APA. "Um ganz sicher zu gehen, werden wir entsprechende Labortests durchführen."

In einem Sonder-Meeting werde analysiert, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. "Fakt ist, dass Scheiber das Limit bei der Schuhhöhe nie ausreizt, wir lassen prinzipiell ein, meistens zwei Millimeter Spielraum für Schwankungsbreiten bei den Messungen. An seinem Schuh ist seit Lake Louise nicht mehr gearbeitet worden. Alle Messungen seither, auch zuletzt in Gröden, waren okay", sagte Huber. Hinter Sieger Andrej Jerman erbten Didier Defago Rang 2 und Michael Walchhofer Rang 3.

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