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«Winnertypen wie Cancellara sind bei uns dünn gesät»

Vier Schweizer Profis bestreiten ab Samstag die 98. Tour de France. Verbandstrainer René Savary erklärt, warum nur ein Quartett am bedeutendsten Anlass im Radsport teilnimmt.

Das Schweizer Trio an der Tour de France wird natürlich vom Zeitfahren-Champion Fabian Cancellara angeführt. Allerdings: Die Streckenführung der 98. Rundfahrt ist nicht auf den Berner zugeschnitten.
Das Schweizer Trio an der Tour de France wird natürlich vom Zeitfahren-Champion Fabian Cancellara angeführt. Allerdings: Die Streckenführung der 98. Rundfahrt ist nicht auf den Berner zugeschnitten.
Keystone
Cancellara wird dann seine Chance wahrnehmen, wenn er sie bekommt – und natürlich im Kampf gegen die Uhr. Das Zeitfahren findet aber erst bei der zweitletzten Etappe statt. Trotzdem: Cancellara ist der einzige Siegfahrer, den die Schweiz zurzeit im Radsport stellen kann.
Cancellara wird dann seine Chance wahrnehmen, wenn er sie bekommt – und natürlich im Kampf gegen die Uhr. Das Zeitfahren findet aber erst bei der zweitletzten Etappe statt. Trotzdem: Cancellara ist der einzige Siegfahrer, den die Schweiz zurzeit im Radsport stellen kann.
Keystone
Auch der Zuger Martin Elmiger erhielt von AG2R kein Aufgebot für die «Grande Boucle».
Auch der Zuger Martin Elmiger erhielt von AG2R kein Aufgebot für die «Grande Boucle».
Keystone
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Es ist ein kleines Trüppchen, das die Schweizer Fahne beim bedeutendsten Radsport-Event des Jahres aufrecht hält. Fabian Cancellara vom Team Leopard Trek, die beiden BMC-Fahrer Michael Schär und Steve Morabito sowie Lampre-Angestellter David Loosli wurden von den Radsportequipen für die Tour de France nominiert – ansonsten findet man im grossen Fahrerfeld keine Profis mit dem roten Pass. Oliver Zaugg (Leopard), Gregory Rast (Radioshack), Michael Albasini (HTC Highroad) oder Martin Elmiger (AG2R) schafften den Sprung ins Kader für die «Grande Boucle» nicht.

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