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Sanchez schlägt den Favoriten ein Schnippchen

Luis León Sánchez gewinnt die zweite Etappe der Tour de Suisse. Rohan Dennis verliert sein Leadertrikot.

Samstag, 22. Juni 2019Egan Bernal krönt sich zum Sieger der 83. Tour de Suisse. Der Kolumbianer gewinnt die Schweizer Landesrundfahrt vor dem Australier Rohan Dennis und dem Österreicher Patrick Konrad.
Samstag, 22. Juni 2019Egan Bernal krönt sich zum Sieger der 83. Tour de Suisse. Der Kolumbianer gewinnt die Schweizer Landesrundfahrt vor dem Australier Rohan Dennis und dem Österreicher Patrick Konrad.
EPA/Urs Flüeler
Dennis, hinter Gesamtleader Bernal, greift kurz vor der Furka-Passhöhe an. Bernal lässt ihn aber nicht davonziehen.
Dennis, hinter Gesamtleader Bernal, greift kurz vor der Furka-Passhöhe an. Bernal lässt ihn aber nicht davonziehen.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Küng wird bei der Zieleinfahrt von den Schweizer Fans zugejubelt.
Küng wird bei der Zieleinfahrt von den Schweizer Fans zugejubelt.
Urs Flüeler, Keystone
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Luis León Sánchez ist der Gewinner der zweiten Etappe der Tour de Suisse. Der 35-jährige Spanier gewann den 160 Kilometer langen Rundkurs von Langnau nach Langnau solo. Sánchez griff elf Kilometer vor dem Ziel an und rettete von 34 Sekunden Vorsprung deren sechs ins Ziel. Zweiter wurde der Slowake Peter Sagan vor dem zeitgleichen Italiener Matteo Trentin. Bester Schweizer war Stefan Küng auf dem 12. Rang.

Im Gesamtklassement musste Rohan Dennis sein Leadertrikot an Kasper Asgreen, der Tagesvierter wurde, abgeben. Der Däne führt in der gleichen Sekunde vor Peter Sagan, der neu Zweiter ist. Sagan verpasste das gelbe Trikot um neun Hunderstelssekunden, die er am Samstag im Zeitfahren auf Asgreen verlor. Küng verbesserte sich vom 9. auf den 6. Zwischenrang. Der Rückstand des Schweizers auf Asgreen beträgt 16 Sekunden.

Imhof zeigt sich von bester Seite

Neu im Trikot des Bergpreisleaders fährt Claudio Imhof. Der Schweizer, eigentlich kein Bergspezialist, gehörte lange einer vierköpfigen Fluchtgruppe an, die früh ausriss, und versuchte sein Glück später alleine. Imhof war rund 100 Kilometer alleine an der Spitze des Rennens und wurde 37,5 Kilometer vor dem Ziel im letzten Aufstieg zum Schallenberg, der wie das Chüderhüsi dreimal bewältigt werden musste und zur Kategorie der zweiten Klasse gehörte, vom Feld eingeholt.

Im letzten Aufstieg zum Chüderhüsi attackierte Mathias Frank. Der Luzerner kam jedoch nicht entscheidend weg, da das übrig gebliebene Feld auf seinen Fluchtversuch reagierte.

Am Montag geht es für die Fahrer auf der 3. Etappe von Flamatt über 162,3 Kilometer nach Murten. Die Zielankunft hat es in sich. Nach einer 90-Grad-Kurve müssen sie eine 200 Meter lange und zehn Prozent steile Rampe bewältigen. Eine Sprintankunft ist daher unwahrscheinlich.

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