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Himmelblau und rosarot

Am Giro dominieren das Team Astana und der Gesamtleader Contador. Die Art, wie sie dies tun, ruft ungute Gefühle hervor.

Die beiden Besten: Contador (l.) und Aru diskutieren vor einer Etappe. Foto: Keystone
Die beiden Besten: Contador (l.) und Aru diskutieren vor einer Etappe. Foto: Keystone

Der Giro d'Italia ist rosarot. Kein Dorf wird durchfahren, in dem nicht rosa Tücher von den Balkonen hängen, rosa Tüllmaschen an die Strassenlaternen gebunden wurden oder die Zuschauer ihre schönsten rosafarbenen Pullover und Hemden tragen.

Im Rennen selber zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Da ist die Maglia Rosa vom Gesamtersten Alberto Contador nur die Akzentfarbe in einem Meer von Himmelblau, der Teamfarbe der kasachischen Astana-Equipe. In den vergangenen zwei Wochen breitete sich dieses himmelblaue Meer jedes Mal aus, wenn die Strasse ein paar Kilometer anstieg. Ganz vorne reihten sich die Astana-Fahrer um ihren Teamleader Fabio Aru ein, irgendwo dazwischen fuhr Contador in Rosa, meist ganz allein. Erst recht erstaunlich ist dies, weil in Italien nur Astanas «B-Team» fährt – die erste Auswahl startet im Juli mit Vincenzo Nibali an der Tour de France.

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