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Hat Armstrong seine Hintermänner verraten?

Der Dopingsünder Lance Armstrong soll vor einem US-Gericht sein Schweigen gebrochen und alte Weggefährten schwer belastet haben.

Wieder in den Schlagzeilen: Lance Armstrong soll endlich Namen genannt haben. (14. März 2010)
Wieder in den Schlagzeilen: Lance Armstrong soll endlich Namen genannt haben. (14. März 2010)
Keystone
Offiziell nie erwischt: Armstrong bei einer Dopingkontrolle an der Tour de France. (24. Juli 2002)
Offiziell nie erwischt: Armstrong bei einer Dopingkontrolle an der Tour de France. (24. Juli 2002)
Keystone
Weltmeister mit 21: Armstrong gewinnt das Strassenrennen der Titelkämpfe von Oslo. (29. August 1993)
Weltmeister mit 21: Armstrong gewinnt das Strassenrennen der Titelkämpfe von Oslo. (29. August 1993)
Keystone
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Der wegen Dopings lebenslänglich von der Sportbühne verbannte US-Radstar Lance Armstrong hat gemäss einem Bericht der Zeitung «USA Today» im vergangenen November unter Eid detailliert Auskunft über seine Hintermänner gegeben. Am Pranger stehen der Trainer Pepi Marti sowie die Ärzte Pedro Celaya, Luis Garcia del Moral und Michele Ferrari. Sie sollen den langjährigen Dominator der Tour de France mit Dopingmitteln versorgt haben.

Publik wurde die schriftliche Aussage, da sie der Anwalt des einstigen Armstrong-Teamkollegen Floyd Landis im Rahmen eines anderen Prozesses beizog. Als Boten für die Dopingmittel dienten demnach die Physiotherapeutin Emma O'Reilly, der Mechaniker Julien de Vriese sowie Philippe Maire. Armstrongs ehemaliger Teamchef Johan Bruyneel soll ebenfalls vom verbotenen Treiben gewusst haben.

Armstrong soll seine Aussage im Betrugsprozess mit der Versicherungsgesellschaft Acceptance gemacht haben. Teil des Deals war laut «USA Today», dass die Namen der Beschuldigten unter Verschluss bleiben sollten.

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