Zum Hauptinhalt springen

Fast zu schön, um wahr zu sein

Der Sieg des völlig unbekannten Russen Ilnur Sakarin ist eine der grössten Überraschungen in der Geschichte der Tour de Romandie.

Er sah weder ästhetisch noch schnell aus, und trotzdem fuhr er allen davon: Ilnur Sakarin. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)
Er sah weder ästhetisch noch schnell aus, und trotzdem fuhr er allen davon: Ilnur Sakarin. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

14 Sekunden musste Chris Froome am Sonntagnachmittag wettmachen. 14 Sekunden auf einen Nobody. Keine echte Herausforderung für einen Tour-de-France-Sieger. Nicht für ihn, der vor ­einem Jahr im Romandie-Zeitfahren gar Weltmeister Tony Martin besiegt hatte.

Es wäre Froomes dritter Sieg gewesen, er damit Rekordsieger dieser Rundfahrt, zusammen mit Stephen Roche. Aber es war dann wie am Samstag bei der Königsetappe ein sehr menschlicher Froome, der sich in der Lausanner Altstadt die Pavés hochkämpfte. Bestzeit? Weit gefehlt. 12 Konkurrenten absolvierten die 17,3 Kilometer schneller als der Brite, der damit auf dem dritten Gesamtrang verblieb.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.