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Die Deutschen siegen – und keiner schaut hin

Die Radprofis aus Deutschland sind so erfolgreich wie nie in die 101. Tour de France gestartet. Im Land des Fussballweltmeisters interessiert das aber fast niemanden.

Erfolgreiche deutsche Radprofis: André Greipel gewinnt die 6. Etappe der diesjährigen Tour de France.
Erfolgreiche deutsche Radprofis: André Greipel gewinnt die 6. Etappe der diesjährigen Tour de France.
Keystone
Marcel Kittel hat schon drei Etappen der Frankreich-Rundfahrt für sich entschieden.
Marcel Kittel hat schon drei Etappen der Frankreich-Rundfahrt für sich entschieden.
Keystone
Held der Strasse: John Degenkolb (l.) kämpft sich mit einer Oberschenkelblessur durch die Tour. Trotz der Erfolge und heroischen Einlagen der deutschen Radprofis an der Tour de France ist das Echo in der Heimat äusserst bescheiden.
Held der Strasse: John Degenkolb (l.) kämpft sich mit einer Oberschenkelblessur durch die Tour. Trotz der Erfolge und heroischen Einlagen der deutschen Radprofis an der Tour de France ist das Echo in der Heimat äusserst bescheiden.
Keystone
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Deutschland wird getragen von einer Fussballeuphorie. Das hat auch der gestrige Empfang der WM-Helden in Berlin der ganzen Welt vor Augen geführt. Doch nicht nur die Fussballer sind erfolgreich: An der Tour de France, eines der bedeutendsten Sportevents im Jahreskalender, schlagen die Radfahrer aus der Bundesrepublik zu wie noch nie in der ersten Tourwoche. Marcel Kittel (dreimal), André Greipel und Tony Martin haben zusammen bereits fünf Etappensiege vorzuweisen – da erblassen traditionelle Radsportnationen nur so vor Neid.

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