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«Wieso kommt die Schweiz nicht wie die Feuerwehr?»

Captain Rafael Diaz will aus dem bitteren 1:5 gegen Kanada die richtigen Lehren ziehen.

Das tat weh: Rob Klinkhammer gibt Raphael Diaz eins auf die Nase.
Das tat weh: Rob Klinkhammer gibt Raphael Diaz eins auf die Nase.
Javier Etxezarreta, Keystone

Rafael Diaz war nach dem Fehlstart in Pyeongchang enttäuscht. Trotzdem sieht der Schweizer Captain sich und sein Team als Gewinner und verweist auf den weiteren Turnierverlauf, der das beweisen soll.

«Jetzt gerade nach dem Spiel ist es sicher sehr bitter», erklärte Diaz, «wir sind alles Winntertypen und verlieren gar nicht gern. Die Kanadier sind sehr gut rausgekommen, haben uns gut unter Druck gesetzt. Wir brauchten etwas Zeit, um den Rhythmus zu finden. Man hat gesehen, je länger das Spiel dauerte, umso besser sind wir reingekommen.»

«Aus den beiden Toren am Anfang in Unterzahl müssen wir lernen. Mit so einem Start und so einer Niederlage können wir sicher nicht zufrieden sein. Wieso kommt die Schweiz nicht wie die Feuerwehr? Wir sind ein gutes Team, wir haben Speed. Ich glaube, wir müssen das das eine oder andermal besser nutzen.»

Bei aller Enttäuschung sah der 32-Jährige auch Positives. «In der neutralen Zone haben wir viele Pucks gewonnen – und sie dann leider nicht tief gebracht. Am Anfang hatten wir zwei, drei super Hits. Aber es gibt sicher auch Sachen, die wir analysieren und besser machen müssen im zweiten Spiel.»

«Wir müssen morgen noch mal den Kopf lüften und dann fokussieren aufs Spiel am Samstag», erklärte Diaz mit Blick auf den Match gegen Gastgeber Südkorea, «das ist entscheidend. Es ist ein Turnier. Es ist nicht nur ein Spiel, es sind drei Gruppenspiele – und nachher geht es weiter.»

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