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Nishikori steht in Basel sensationell im Final

Nicht der topgesetzte Novak Djokovic, sondern der Aussenseiter Kei Nishikori steht als erster Spieler im Final der Swiss Indoors. Der Japaner schlägt Djokovic 2:6, 7:6 (7:4), 6:0.

Djokovic bekundete einen Satz lang kaum Probleme gegen Nishikori, der nur dank einer Wildcard ins Hauptfeld eingezogen war. Gegen Ende des Umgangs musste er sich dann aber ein erstes Mal behandeln lassen. Nachdem ihm vor dem Turnier von Basel eine Rückenverletzung zu sechs Wochen Pause gezwungen hatte, machte ihm nun, wie bereits vor einigen Monaten die Schulter zu schaffen.

Es waren aber nicht nur die körperlichen Defizite, die zur Niederlage von Djokovic führten. Nishikori spielte ab dem zweiten Satz stark. Er leistete sich kaum mehr Fehler, traf sehr oft die richtige Entscheidung. Seine Netzangriffe und einige seiner Returns mit der Vorhand waren sehenswert. Im Entscheidungssatz profitierte er dann allerdings von der Apathie von Djokovic. Der Serbe war nur noch darauf bedacht, seine Schulter zu schonen.

Sein Start beim Masters-Turnier in Paris ist nun fraglich. "Ich denke nicht, dass ich in der kommenden Woche trainieren kann", sagte Djokovic, fügte aber hinzu: "Ich denke aber, dass ich dennoch direkt nach Paris fahren werde." Seinen Start beim Turnier in der französischen Hauptstadt hatte bereits der Weltranglistenzweite Rafael Nadal absagen müssen.

Im Final, dem zweiten in diesem Jahr nach Houston, trifft Nishikori auf Roger Federer oder Stanislas Wawrinka.

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