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Nigglis starke Leistung in den Wäldern Norwegens

Simone Niggli hat in Fossum (No) beim dritten Weltcup-Lauf in dieser Saison den 4. Rang belegt.

Bei den Männern mussten sich Daniel Hubmann und Matthias Merz im Mitteldistanz-Rennen mit den Plätzen 8 und 11 begnügen.

Niggli verpasste ihr erstes Weltcup-Podest nach der Baby-Pause um 18 Sekunden - bereits beim Sprint in Salo (Fi) Anfang Juni war sie Vierte geworden. Die 14-fache Weltmeisterin ärgerte sich, den Sprung in die Top 3 verpasst zu haben, da "sicher mehr möglich gewesen wäre. "Doch zum siebten Posten, in einer Mulde im Hang gelegen, unterlief ihr ein grosser Fehler, als sie wegen einer kleinen Unkonzentriertheit kurz den Kartenkontakt verlor. "Dieser hat mich mehr als eine Minute gekostet", sagte die 31-jährige Bernerin. Ansonsten habe sie immer gewusst, wo sie sich auf der Karte befinde.

Dass es Niggli nicht aufs Podium reichte, war auch etwas Pech. Denn die Dritte, die Schwedin Helena Jansson, konnte den letzten Teil der Strecke mit der überlegenen finnischen Gewinnerin Minna Kauppi laufen - bei der zweiten TV-Kontrolle nach 3,6 von total 5 Kilometern hatte Niggli noch sieben Sekunden vor Jansson gelegen. Weltcup-Leaderin Kauppi, die den zweiten Weltcup-Triumph in Serie feierte, verwies die Norwegerin Marianne Andersen um 47 Sekunden auf Rang 2, Jansson verlor 1:58.

Am Samstag findet an gleicher Stätte das vierte Weltcup-Rennen statt - ein Wettkampf über die Langdistanz. Da gemäss der Rangliste des Mitteldistanz-Laufes gestartet wird, ging es am Freitag auch darum, sich eine gute Ausgangslage zu schaffen.

Bei den Männern vermochte Daniel Hubmann, der Sieger des Weltcup-Sprints in Salo, nie in den Kampf um die vordersten Plätze einzugreifen. Als Achter verlor er auf der 6 km langen Strecke 1:26 Minuten auf die zeitgleichen Ersten Carl Waaler Kaas (No) und Peter Öberg (Sd). Dennoch war der 26-jährige Thurgauer "im Grossen und Ganzen zufrieden".

Matthias Merz gelang ein guter Start; bei der ersten TV-Kontrolle nach 1,6 km lag er 16 Sekunden hinter Kaas auf Rang 2. Danach unterlief dem 25-jährigen Aargauer jedoch ein grober Schnitzer, der ihn laut eigener Aussage zwei Minuten kostete. Durch diesen Fehler holte ihn der zweiten Minuten nach ihm gestartete Sieger Peter Öberg ein. Dass er den Schweden bis ins Ziel wieder distanziert hatte, stimmte ihn optimistisch.

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