Zum Hauptinhalt springen

Neue Hiobsbotschaft aus dem Lager der Schweizer Springreiter

Der Einsatz von Niklaus Schurtenbergers Cantus im ersten Nationenpreis-Umgangan der WM in Lexington ist fraglich.

Der Schimmel leidet an einem schmerzhaften Hufabszess im rechten Vorderbein.

"Die Chance ist gross, dass wir den ersten Nationenpreis-Umgang nur mit drei Reitern bestreiten können", sagte der Schweizer Equipenchef Rolf Grass nachdenklich. Und Niklaus Schurtenberger, der schon im Jagdspringen spürte, dass sein Pferd nicht 100-prozentig fit war, meinte: "Wenn es uns nicht gelingt, die eitrige Geschwulst und die damit verbundenen Schmerzen zu lindern und den Huf mit einem Spezialeisen zu beschlagen, macht ein Start keinen Sinn."

Cantus ging am Montag zwei Stunden nach dem Jagdspringen, das er als 73. beendete, lahm. Sofort wurde ihm das Eisen im rechten Vorderbein abgenommen, die verletzte Stelle in der Pferdeklink im Kentucky Horse Park untersucht. Eine gravierende Verletzung wurde nicht festgestellt.

Cantus' Pech reiht sich lückenlos in die Negativsträhne bei den Springpferden der Schweizer Reiter ein. Daniel Etters Peu à Peu war im Zeitspringen sichtlich nicht bei Kräften und in Form und hat seine Rückenblockade wohl nicht ganz auskuriert.

Wenn die Schweizer Springreiter nicht mindestens Rang 10 nach dem ersten Umgang im Nationenpreis erreichen, der um ca. 23.30 Uhr am späten Dienstagabend beendet sein wird, dürfen sie im zweiten und entscheidenden Durchgang nicht mehr starten. Die Equipe des Europameisters ist nach dem schlechten Aufgalopp im Jagdkurs mit 17,85 Punkten an 13. Stelle im Feld der 27 Teams klassiert. Der Rückstand auf die zehnplatzierten Reiter aus Saudi-Arabien beträgt 2,37 Punkte und der Abstand auf Platz 5, den derzeit Kanada einnimmt, und die damit verbundene direkte Olympia-Qualifikation wäre mit 5,92 unter normalen Umständen nicht hoffnungslos.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch