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Nadal wartet auf Federer oder Djokovic

Rafael Nadal steht am French Open zum sechsten Mal im Final. Der Weltranglisten-Leader bezwingt den Briten Andy Murray 6:4, 7:5, 6:4.

Murray konnte Nadal auf Sand noch nie schlagen, und er schaffte es auch in Roland Garros nicht. Doch einfach machte er es dem neunfachen Grand-Slam-Sieger nicht. Die Partie dauerte 3 Stunden und 15 Minuten.

Im ersten Umgang lag Nadal bereits 5:1 in Führung, bevor Murray beinahe nochmals herankam. Der Brite schaffte es nach dem Fehlstart immer wieder den Mallorquiner unter Druck zu setzten, gewann erstaunlich viele lange Ballwechsel und kam für seine Verhältnisse oft ans Netz.

Die Moral und der Kampfgeist von Murray waren wie bereits im gesamten Verlauf des Turniers beeindruckend. Der Weltranglisten-Vierte hatte in den letzten zwei Wochen diverse schwierige Momente zu überstehen. Er verletzte sich am Knöchel, machte im Achtelfinal einen Zweisatz-Rückstand gegen Viktor Troicki wett und verlor vor dem Viertelfinal einen Teil eines Zahnes - beim Essen einer Baguette.

Auch durch den unglücklichen Verlust des zweiten Satzes liess sich Murray nicht kleinkriegen. Doch Nadal war bei den wichtigen Punkten schlicht und einfach eine Klasse für sich. Er wehrte 15 von 18 Breakchancen ab und musste seinen Service im dritten Satz nicht mehr abgeben.

Im Final am Sonntag trifft Nadal entweder auf Roger Federer oder Novak Djokovic. Der Spanier strebt dann seinen 6. French-Open-Sieg an, womit er den Rekord von Björn Borg egalisieren würde.

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