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«…sonst stirbt irgendwann einer»

Es war eines der brutalsten Manöver in der Geschichte der Formel 1, als Schumacher den überholenden Barrichello beinahe in die Boxenmauer drängte. Und der Deutsche sieht sich im Recht.

Für das Manöver gab es für Schumacher sogar aus der Heimat harte Wort. «Bild» titelt: «Schäm dich, Schumi!»
Für das Manöver gab es für Schumacher sogar aus der Heimat harte Wort. «Bild» titelt: «Schäm dich, Schumi!»
Reuters
In der Schlussphase des Rennens tobt der Kampf um den letzten Punkteplatz zwischen Rubens Barrichello und Michael Schumacher.
In der Schlussphase des Rennens tobt der Kampf um den letzten Punkteplatz zwischen Rubens Barrichello und Michael Schumacher.
Reuters
Schliesslich setzt sich Barrichello durch und sichert sich den letzten WM-Punkt.
Schliesslich setzt sich Barrichello durch und sichert sich den letzten WM-Punkt.
Reuters
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Sogar dem deutschen Kommentator auf dem Pay-TV-Kanal Sky rutschte «das Herz in die Hose», als Michael Schumacher bei Tempo 290 km/h den ihn überholenden Rubens Barrichello immer mehr Richtung Boxenmauer drängte. Seit 1993 kommentiert Jacques Schulz Formel-1-Rennen, doch das Manöver war auch ihm nicht geheuer. «Das war wirklich sehr grenzwertig», meinte sein Co-Kommentator Marc Surer. Noch deutlicher wurde der frühere Weltmeister Niki Lauda: «Unakzeptabel. Unnötig. Unfair», sagte der Österreicher.

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