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Rosberg verlängert – Vettel erklärt

WM-Leader Nico Rosberg bleibt über das Jahr 2015 bei Mercedes. Derweil macht sich Weltmeister Sebastian Vettel keine Illusionen.

Unterschiedliche Perspektiven: Nico Rosberg und Mercedes (l.) läuft es prima, bei Weltmeister Sebastian Vettel und Red Bull weniger gut.
Unterschiedliche Perspektiven: Nico Rosberg und Mercedes (l.) läuft es prima, bei Weltmeister Sebastian Vettel und Red Bull weniger gut.
Keystone

Unmittelbar vor dem Heimrennen auf dem Hockenheimring hat Nico Rosberg seinen Vertrag mit Mercedes verlängert. In der offiziellen Mitteilung des Formel-1-Rennstalls heisst es «um mehrere Jahre», genauere Informationen wurden von den Silberpfeilen nicht genannt. Gemäss der «Bild» soll aber der deutsche WM-Leader bis 2017 für das zurzeit dominierende Formel-1-Team fahren und dabei angeblich 55 Millionen Euro (rund 67 Millionen Franken) erhalten. Es sei ein schwieriger Weg gewesen, um dorthin zu gelangen, wo man jetzt sei. «Aber jeder hat daran geglaubt und dank der fantastischen Unterstützung von Mercedes-Benz geben wir jetzt die Richtung in der Formel 1 vor. Ich bin sehr stolz, den Silberpfeil der Formel 1 in der modernen Ära fahren zu dürfen», erklärte Rosberg.

Auch Mercedes ist sehr zufrieden. «Nico ist seit dem ersten Tag Teil des Silberpfeil-Projekts. Seit dem Jahr 2010 hat er einen grossen Teil zur Entwicklung des Teams beigetragen. Er gehört zu den absoluten Spitzenfahrern. Dieser Vertrag sichert uns Stabilität und Kontinuität für die Zukunft», meinte Mercedes-Sportchef Toto Wolff.

Keine Träumereien beim Weltmeister

Vor dem Grand Prix von Deutschland am Sonntag meldete sich auch Sebastian Vettel zu Wort. Der viermalige Formel-1-Weltmeister hat zwar die Titelverteidigung noch nicht ganz abgeschrieben, gibt sich aber auch keinen Illusionen hin. «Rein mathematisch betrachtet, können wir noch immer um den WM-Titel kämpfen. So gesehen, wäre es dumm, zu sagen, wir sind weg vom Fenster», sagte der Red-Bull-Pilot in einem Interview mit dem Fachmagazin «Motorsport aktuell». Er könne ja sonst gleich zu Hause bleiben, meinte der Wahl-Schweizer weiter. «Aber realistisch betrachtet, ist der Rückstand zu gross.» Zudem seien Nico Rosberg und Lewis Hamilton clever genug, um zu wissen, wo trotz aller Rivalität die Grenze liege.

Vettel strich die Überlegenheit der Silberpfeile in dieser Saison mit 8 Siegen in 9 Rennen hervor. «Es ist kein grosses Geheimnis: Mercedes ist im Moment das Mass aller Dinge.» Im Zwischenklassement der Fahrerwertung liegt der Noch-Champion als Sechster (70 Punkte) 95 Punkte hinter seinem führenden Landsmann Rosberg (165) zurück. Der Brite Hamilton unterstreicht als Zweiter (161) die Dominanz von Mercedes.

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