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«Red Bull zahlt Preis für negative Energie»

Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve stellt der Psyche von Sebastian Vettel ein schlechtes Zeugnis aus. Sein Geld würde er nun auf Fernando Alonso und Kimi Räikkönen setzen.

Zwei, die sich nichts mehr zu sagen haben: Mark Webber (l.) und Weltmeister Sebastian Vettel.
Zwei, die sich nichts mehr zu sagen haben: Mark Webber (l.) und Weltmeister Sebastian Vettel.
Keystone

Jacques Villeneuve, der 1997 den bislang letzten WM-Titel für Williams gewann, hält nicht viel vom dreifachen Weltmeister Sebastian Vettel. «Ich würde all mein Geld jetzt auf Fernando Alonso und Kimi Räikkönen wetten», sagte der Kanadier schon vor dem Grand Prix von China, den Vettel nur auf Rang 4 beendete. Villeneuve glaubt, dass der Deutsche nervlich nicht stark genug ist, um seinen beiden routinierten Rivalen Paroli bieten zu können. Für umso fataler hält er deshalb den Zwist bei Red Bull, der eskaliert ist, seit Vettel in Malaysia trotz anders lautender Stallorder seinen Teamkollegen Mark Webber mit einem riskanten Manöver überholte.

«Das Team zahlt den Preis für die negative Energie, die sich in den letzten Wochen entwickelt hat. Das macht alle müde, man arbeitet angespannter als sonst», erklärte Villeneuve gegenüber «Bild». Bei Ferrari passe dagegen alles, Alonso und sein Sekundant Felipe Massa bildeten eine harmonische Gemeinschaft. Selbst Bernie Ecclestone, ein erklärter Vettel-Fan, sieht das Ende der Regentschaft von Red Bull gekommen: «Ferrari ist deutlich besser als 2012. Es würde mich überraschen, wenn sie den Titel nicht gewinnen würden.» Die Wettanbieter halten Vettel dagegen weiter die Stange. Für sie bleibt er mit einer Quote von 2,4:1 erster Titelanwärter vor Alonso (2,7:1), Räikkönen (7:1) und Lewis Hamilton (10:1).

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