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Peinliches Ende einer Triumphfahrt

Der Formel-1-Pilot Pastor Maldonado sollte mit einer grossen Motorshow Werbung für Venezuelas Staatschef Hugo Chávez machen, doch es kam anders.

Grosse Bühne: Pastor Maldonado flitzt über die Paradestrecke der Militärakademie.
Grosse Bühne: Pastor Maldonado flitzt über die Paradestrecke der Militärakademie.
Keystone
Zurück gehts auf zwei Rädern: Maldonado als unfreiwilliger Co-Pilot.
Zurück gehts auf zwei Rädern: Maldonado als unfreiwilliger Co-Pilot.
Keystone
Da fuhr er noch: Maldonado gibt im Williams-Boliden Gas.
Da fuhr er noch: Maldonado gibt im Williams-Boliden Gas.
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20'000 Zuschauer waren auf den mit Betonplatten ausgelegten Paradeplatz der Militärakademie in Fuerte Tiuna bei Caracas gekommen, um zu sehen, wie Venezuelas erster GP-Sieger Pastor Maldonado zwölf Runden zu Ehren seines grossen Unterstützers Hugo Chávez dreht. Maldonado, der in Barcelona die gesamte Formel-1-Elite genarrt hatte, kam mit der ungewohnten Bühne aber gar nicht zurecht. Nach nicht einmal zwei Runden verlor er die Kontrolle über sein Auto und setzte es in den Randstein. Zurück zu den Ehrengästen ging es für ihn als Fahrgast auf einem schwach motorisierten Roller.

Maldonado, der als schnell, aber zu waghalsig gilt, verdankt seinen Einstieg in die Königsklasse dem exzentrischen Staatschef Chávez. Dieser unterstützt die Karriere des früheren GP-2-Meisters mit Unmengen von Geld aus den Kassen des staatlichen Mineralölkonzerns PDVSA. Gemäss der Opposition soll das Formel-1-Abenteuer jährlich rund 60 Millionen Franken kosten. Ganz schön viel für knapp zwei Runden in der Militärakademie.

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