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Kaltenborn denkt über Schumacher nach

Die Spekulationen um die Zukunft von Michael Schumacher reissen nicht ab. Sauber-CEO Monisha Kaltenborn hat sich über eine Verpflichtung des Deutschen geäussert und bringt die Hinwiler wieder ins Spiel.

Für Sauber müsste er seine Forderungen herunterschrauben: Michael Schumacher.
Für Sauber müsste er seine Forderungen herunterschrauben: Michael Schumacher.
Keystone

Nach dem turbulenten Wochenende in der Formel 1 sind die Spekulationen um weitere Transfers noch nicht abgeflacht. Die Motorsport-Fans fragen sich, was mit Rekordweltmeister Michael Schumacher passieren wird. Kurz nachdem bekannt wurde, dass er bei Mercedes ab der neuen Saison durch Lewis Hamilton ersetzt wird, wurde bereits das endgültige Ende einer der imposantesten Formel-1-Karrieren prophezeit. Seine Managerin Sabine Kehm sagte aber in der «Bild am Sonntag»: «Es ist alles möglich.» Nun machen Gerüchte die Runde, die besagen, dass Schumacher sogar für Sauber ein Thema wäre.

Vor gut zehn Tagen hat Christian Nimmervoll, Chefredaktor des Fachportals Motorsport-Total.com und Grand-Prix-Experte, gegenüber Redaktion Tamedia noch erklärt, dass er einen Wechsel von Schumacher zu Sauber für sehr unwahrscheinlich halte. Doch da der Schweizer Rennstall nun sein Zugpferd Sergio Pérez an McLaren verliert, hat sich die Ausgangslage verändert.

«Natürlich sind das reizvolle Gedanken»

Gegenüber der deutschen Zeitung «Bild» hat Sauber-CEO Monisha Kaltenborn Stellung zu den Spekulationen bezogen: «Natürlich sind das reizvolle Gedanken, und natürlich überlegt man, ob man einen siebenmaligen Weltmeister holen kann, wenn er auf dem Markt ist. Michael ist aber bisher nur für grosse Herstellerteams gefahren, mit denen wir uns nicht vergleichen können.» Bei einem Wechsel zu Sauber müsste Schumacher seine Forderungen zurückschrauben. Kaum vorstellbar, dass der Rennstall aus Hinwil dem Wahlschweizer ein Gehalt von 20 Millionen Euro bietet. Trotzdem: Mit dem Wechsel von Pérez hat Sauber seinen Leader verloren. Dass Schumacher – wenn er sich denn zurücknimmt – einem jungen Fahrer wie Kamui Kobayashi guttun würde, steht ausser Frage.

«Schumacher hätte im Sauber schon drei Rennen gewonnen»

Schumachers bestes Ergebnis seit seinem Comeback ist ein nicht gerade berauschender dritter Platz in Valencia. Das sieht sein Konkurrent Fernando Alonso indes nicht als Problem. Der Spanier sagt sogar: «Schumacher hätte im Sauber schon drei Rennen gewonnen.» Auch der ehemalige Formel-1-Fahrer Niki Lauda glaubt trotz der anhaltenden Diskussionen über Schumachers Alter daran, dass der Deutsche in der Formel 1 noch mitfahren könnte: «Er ist nicht am Alter, sondern am Auto gescheitert, das zu keinem Zeitpunkt konkurrenzfähig war.»

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