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Hamilton lässt der Konkurrenz keine Chance

WM-Leader Lewis Hamilton fährt in Montreal seinen vierten Saisonsieg ein und baut den Vorsprung auf Nico Rosberg weiter aus. Sauber bleibt ohne Punkte.

Dominant: Lewis Hamilton zeigt beim GP von Kanada einmal mehr seine Klasse und fährt seinen vierten Saisonsieg ein.
Dominant: Lewis Hamilton zeigt beim GP von Kanada einmal mehr seine Klasse und fährt seinen vierten Saisonsieg ein.
Ryan Remiorz, Keystone
Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg (g. l.) muss sich mit dem zweiten Rang begnügen, Valtteri Bottas (g. r.) im Williams wird Dritter.
Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg (g. l.) muss sich mit dem zweiten Rang begnügen, Valtteri Bottas (g. r.) im Williams wird Dritter.
Valdrin Xhemaj, Keystone
Für die Sauber-Piloten war in Kanada nichts zu holen. Marcus Ericsson (Bild) wird 14., Felipe Nasr 16.
Für die Sauber-Piloten war in Kanada nichts zu holen. Marcus Ericsson (Bild) wird 14., Felipe Nasr 16.
Jacques Boissinot, Keystone
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Die Mercedes-Silberpfeile feiern beim GP von Kanada in Montreal einen überlegenen Doppelsieg. Pole-Setter Lewis Hamilton holt seinen 37. GP-Triumph, den vierten in dieser Saison.

Der britische Weltmeister siegte auf dem Circuit Gilles Villeneuve mit 2,285 Sekunden vor seinem deutschen Teamkollegen Nico Rosberg, der die letzten beiden Rennen gewonnen hatte. In der WM baute Hamilton seinen Vorsprung auf Rosberg auf 17 Punkte aus und führt jetzt mit 151:134 Punkten.

Vettels Aufholjagd reicht nicht fürs Podest

Erstmals im 7. Saisonrennen schaffte es kein Ferrari aufs Podest. Kimi Räikkönen vergab wegen eines Drehers Rang 3 und fünf Sekunden, sein Teamkollege Sebastian Vettel, der nur von Startplatz 18 ins Rennen ging, wurde vier Sekunden hinter dem Finnen noch Fünfter. Seinen insgesamt siebten Podestrang holte sich der Finne Valtteri Bottas im Williams-Mercedes, der als Dritter schon knapp 40 Sekunden auf den Sieger einbüsste.

Von den drei Fahrern, die nach dem Qualifying auf die letzten drei Startplätze zurückversetzt wurden, machte wenig überraschend Sebastian Vettel, der im Herbst zum zweiten Mal Vater wird, am meisten Ränge gut (+13). Der erst 17-jährige Max Verstappen im Toro Rosso-Renault wurde von Startplatz 19 aus 15. und Jenson Button, der im McLaren-Honda aus der Boxengasse gestartet war, schied wie sein Teamkollege Fernando Alonso aus.

Sauber bleibt ohne Punkte

Ein enttäuschendes Resultat setzte es für das Sauber-Team ab. Der Schwede Marcus Ericsson klassierte sich im 14. Rang, sein brasilianischer Teamkollege Felipe Nasr kam nicht über Platz 16 hinaus. Damit liegt der Hinwiler Rennstall in der Teamwertung mit 21 Zählern vor dem nächsten Rennen am 21. Juni mit dem GP von Österreich in Spielberg noch auf Rang 6.

Lotus-Mercedes verbesserte sich dank dem 7. Rang des Venezolaners Pastor Maldonado und Rang 10 des französisch-schweizerischen Doppelbürgers Romain Grosjean mit 23 Punkten auf Rang 5. Grosjean vergab einen sicheren 5. Rang, nachdem er wegen eines beim Überrunden von Will Stevens im Manor-Marussia selbst verschuldeten Reifenschadens an die Box musste und zusätzlich mit fünf Sekunden bestraft wurde.

Auch Force India-Mercedes hat dank Nico Hülkenbergs Rang 8 den Schweizer Rennstall, der 2008 auf dem Circuit Gilles Villeneuve den bisher einzigen Triumph feierte (Robert Kubica vor Nick Heidfeld), punktemässig eingeholt.

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